Teil eines Werkes 
3. Theil (1832)
Entstehung
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Bruder Wolfgang, Du biſt noch nicht ſo ſehr auf der Neige des Lebens, wie Du es uns gerne glauben machen willſt«, unterbrach ihn Heinrich, dem eine truͤbe Anſicht der Zukunft vor Allem miß⸗ faͤllg war.»Du biſt noch jung, der Unterſchied zwiſchen uns beiden betraͤgt hoͤchſtens fuͤnf und zwanzig Jahre.

Nicht ſo viel, ich zaͤhle erſt drei und ſiebenzig Lebensjahre, und Du wohl fuͤnf und funfzig.«

»Du erweiſeſt mir eine Ehre, die ich wenig ver⸗ diene. Ich werde in mehreren Monaten noch nicht ſo alt ſein, als Du es ſagſt, und die Zeit verlaͤuft raſch genug, als daß ſie von unſerer Seite den Schneller beduͤrfte, um ihr vorwaͤrts zu helfen. Wenn ich mehr als vier und funfzig zaͤhle, ſo moͤ⸗ gen meine Vaͤter aus dem Grabe aufſtehen, und das Wenige, was ſie hinterließen, als ſie aus der Welt ſchieden, zuruͤckfordern.

Worte werden Keinen von uns juͤnger machen, allein ich wuͤnſchte, daß wir Mittel gefunden haͤtten, den boͤſen Geiſt der Abtei ohne eine ſolche Gewalt⸗ that, und ohne ſo viel Gefahr fuͤr uns ſelbſt, zu bannen. Ich bin alt, und habe kein anderes In⸗ tereſſe am Leben, als den Wunſch, daß diejenigen, welche nach mir kommen, in Frieden und Gluͤck le⸗

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