kung ſteckt, ſo iſt es zum Beſten unſeres Hauſes.⸗
Dietrich hielt den erhobenen Arm inne, und fuͤhrte den Streich nach einem andern Gegenſtande. Der Marmor flog bei jedem Schlag des Schmiede⸗ hammers in Truͤmmern umher, und die Anfuͤhrer fanden es bald gerathen, ſich zu entfernen, um nicht Schaden zu nehmen.
Das Schickſal der alten und beruͤhmten Abtei war entſchieden. Ein Grabmahl um das Andere fiel, Denkmaͤhler wurden vernichtet, Altaͤre um⸗ geſtuͤrzt, die Kapellen gepluͤndert, und jeder Gegen⸗ ſtand, der dem Feuer Widerſtand leiſten konnte, ſo verſtuͤmmelt, daß er ſchwer oder niemals wieder hergeſtellt werden konnte.
Inzwiſchen hatte die Feuersbrunſt mit der, die⸗ ſem furchtbaren Elemente eigenen Schnelligkeit um ſich gegriffen. Die meiſten Schlafzellen, Kuͤchen und Außengebaͤude waren bereits bis auf die Mauern verzehrt, und es war offenbar, daß auch die Kirche ſammt ihren Nebengebaͤuden nicht lange mehr ein Aufenthalt fuͤr Menſchen ſein koͤnne.
Noch befanden ſich Emich und ſeine Gefaͤhrten in der Gruft, als ſie von oben den gellenden Ruf hoͤrten, welcher Alle, die nicht eine Beute der Flam⸗ men werden wollten, ermahnte, die Kirche zu ver⸗ laſſen. Berthold und der Schmid trieb die Schaar aus der Gruft vor ſich her, und Alles ſtroͤmte dem Außenthore zu.
Nachdem das Innere der Kirche geleert war, verweilten der Graf und ſeine Anhaͤnger im Hofe, und betrachteten das Schauſpiel, wie zufrieden mit dem Werke, das ſie vollbracht hatten. Kaum aber
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