Teil eines Werkes 
2. Theil (1832)
Entstehung
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ſter Gelegenheit, ſich in ein ausgezeichnetes Licht zu ſtellen.

»Tauſend Dank, erlauchter Herr, ſagte er, in⸗ dem er ſein Haupt etwas entbloͤßte,»das Weib iſt nicht auf unrechtem Wege, obſchon arg beaͤngſtigt wegen dieſer Altaͤre und wegen der Bußen. Wenn wir nur einmal dieſes Limburg vernichtet haben, dann wird ein anderes Reich in Betreff unſerer Frauen und Toͤchter eintreten, und wir werden ru⸗ higere Sonntage haben. Was die Worte betrifft, womit Ihr mich beehrt habt, Herr Graf, ſo nehme ich ſie ſo, wie ſie ohne Zweifel gemeint waren, naͤmlich als einen Beweis Eurer ewigen Freund⸗ ſchaft und engen Bundesgenoſſenſchaft?«

Daran thuſt Du recht«, antwortete Emich ſchnell, indem er das voruͤbergehende Gefuͤhl des Mißtrauens durch die Erinnerung an ihr gemein⸗ ſames Vorhaben uͤberwaͤltigte;»Worte der Freund⸗ ſchaft ſind bei einem getreuen Bundesgenoſſen nie verloren. Wohlan, Heinrich, iſt unſer Werk bald vollendet?«

»Sapperment! Herr Graf, wenn nicht vollen⸗ det, ſo doch auf dem beſten Wege, es zu werden.«

»Ein Benedictiner blieb zuruͤck«, ſagte Ber⸗ thold, indem er ihre Aufmerkſamkeit auf den Moͤnch lenkte, der noch immer ſeinen Poſten an den Stu⸗ fen des Altares behauptete.

Die Bienen verlaſſen ihren Stock nicht gerne, ſo lange noch irgend etwas von ihrem muͤhſamen Erwerb uͤbrig iſt«, ſagte der Graf lachend.»Was willſt Du hier, Vater Johann? Wenn Dein aͤngſt⸗