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nen zuſagt; mir ſcheint es jedoch beſſer, daß Jeder fuͤr ſeine eigenen Suͤnden buͤße, und dies iſt das Schickſal, welches die Moͤnche von Limburg jetzt trifft.«
»Daß wir viel Boͤſes gethan, und viel Gutes unterlaſſen haben, iſt, leider, nur zu wahr.«
»Bei den heiligen Koͤnigen von Koͤln! Du nimmſt unſere Partei, Vater Arnulph.«
»Denn dies iſt der gewoͤhnliche Lauf der Din⸗ ge«, fuhr der Prior, ohne ſich irre machen zu laſ⸗ ſen, fort,»aber eben ſo gewiß iſt es, daß Du nicht unſer Richter biſt. Daß jeder fuͤr ſeine Thaten buͤ⸗ ßen wird und muß, unterliegt keinem Zweifel, allein die furchtbaren Folgen eines Verbrechens fallen nicht bloß auf den Thaͤter. Dies lehrt ſchon die Ver⸗ nunft, und Gott hat es durch ſein heiliges Wort beſiegelt. Gedenke daher, ſo lange es noch Zeit iſt, auf die Wucht von Weh, die Du Deinen Nach⸗ kommen aufbuͤrdeſt; gedenke, daß Du nur wilden Leidenſchaften unterworfen, als das gottvergeſſene Weſen, das Du biſt, hier ſtehſt, weil Du fuͤr die Suͤnden der Vaͤter buͤßeſt. Was das Stammpaar des Menſchengeſchlechtes ſuͤndigte, wird noch immer an ihren Nachkommen geraͤcht.«
„»Ei! Herr Prior, Du fuͤhreſt meinen Stamm⸗


