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den iſt. Du haſt Deine That nicht wohl uͤberlegt, Graf Emich; Du haſt Dich Deiner Nachkommen, Deiner edlen Irmengard dabei nicht erinnert.⸗
„»Du haͤltſt mich wohl fuͤr einen, von ſeinem Weibe beherrſchten Buͤrger, Arnulph, daß Du ei⸗ nen Ritter in ſeinem Thun aufhalten willſt, indem Du ihm von Gattin und Kindern vorfaſelſt.«
Emich ſchlug ein lautes Gelaͤchter auf, nachdem er geendet hatte.
»Du haſt mich nicht richtig verſtanden. Hier iſt nicht die Rede vom Tod in der Schlacht, oder von dem Schmerz der Ueberlebenden; denn mit ſol⸗ chen Gedanken ſind diejenigen, welche auf Erden die Macht in Haͤnden haben, zu vertraut, als daß ſie in ihnen viele Unruhe erregen ſollten; ich ſpre⸗ che vielmehr zu Dir von der langen Zukunft und ihrer Pein. Weißt Du nicht, daß der Gott Iſra⸗ els— mein und Dein Gott— geſagt hat, daß er die Suͤnden der Vaͤter in ihren Nachkommen von Geſchlecht zu Geſchlecht heimſuchen wird? und doch, durch dieſen Sieg geblendet, hoffſt Du ſeinem Zorne zu entgehen?«
„Das kann ſein, und kann auch nicht ſein; denn Euch Kloſterleuten ſtehen viele Spitzfindigkei⸗ ten zu Gebote, um zu beweiſen, was Euern Plaͤ⸗
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