Teil eines Werkes 
2. Theil (1832)
Entstehung
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231 zweifele ich nicht, daß er bereits uͤber den Berg hin⸗ unter ſein wird!«

»So haſt Du endlich doch den Einfluͤſterungen des Teufels Gehoͤr gegeben, Graf von Leiningen!« erwiederte der Prior,» und biſt entſchloſſen, daß die⸗ ſes Brandmal auf Deiner Seele haften ſoll.«

»Ich bin nicht hier, um zu beichten, hochwuͤrdi⸗ ger Arnulph, ſondern um mir ritterlich Recht zu verſchaffen. Wenn Dir irgend etwas theuer iſt, ſo nimm es, und geh in Gottes Namen Deiner Wege. Du ſollſt ſicheres Geleite haben, und waͤre es bis zu den Thoren vor Rom, denn von allen Deinen Kloſtergenoſſen fuͤhle ich bei dieſem gerechten Unter⸗ nehmen nur fuͤr Dich Bedauern und Freundſchaft.«

»Ich kenne dieſe Unterſcheidung der Liebe nicht, wenn es ſich um das Daſein dieſes Tempels, oder um die Pflicht handelt, die uns an ſeinen Dienſt feſſelt. Dies iſt keine Frage zwiſchen mir und Dir, Graf Emich, ſondern zwiſchen Dir und Gott!«

»Wie Du willſt, Herr Prior, wenn Du nur in Frieden ziehſt.«

»Ich bin nicht eitel genug, Dir vergeblichen Widerſtand zu leiſten«, erwiederte der Moͤnch mit Milde,»aber ich darf auch meinen Poſten nicht ver⸗ laſſen, ſo lange noch irgend eine Hoffnung vorhan⸗