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gewendet hatte, waren zwei Moͤnche aus der Sa⸗ eriſtei herausgeſchritten, und hatten ſich an die Stufen des Altares geſtellt. Es war der Prior mit dem Vater Johann. Jener trug ein kleines Cruci⸗ fix von Elfenbein, welches er oft kuͤßte, waͤhrend dieſer eine maſſive und ſeltſam gearbeitete Kiſte vor ſich hinſtellte. Dieſelbe war ſo umfangsreich und ſchwer, daß es der Huͤlfe eines Laienbruders bedurf⸗ te, um ſie aus ihrem Behaͤltniß herauf zu bringen.
Das Antlitz des Priors trug den Ausdruck der Milde, Verſoͤhnung und frommer Betruͤbniß. Das ſeines Gefaͤhrten dagegen war geroͤthet, aufgeregt, und in ſeinem Blick ſtrahlte wildes Feuer,— die Wirkung eines Enthuſiasmus, der eben ſo ſehr aus dem Temperamente, als aus der Ueberzeugung entſprang.
Emich betrachtete die Benedictiner mit Unruhe, und trat auf ſie zu, ſtets in Begleitung ſeines Foͤr⸗ ſters, und die Hand auf deſſen Schulter.
„»Um Gott, Vaͤter, Ihr zoͤgert ſehr«, ſagte er, indem er eine Gleichguͤltigkeit affectirte, die er weit entfernt war, zu fuͤhlen.»Der fromme Bonifacius i*ſt bereits ſeit einigen Minuten abgezogen, und da er ohne Zweifel aus Sorge fuͤr ſeine wuͤrdige Per⸗ ſon ſeine Schritte ſehr beſchleunigt haben wird, ſo


