Teil eines Werkes 
2. Theil (1832)
Entstehung
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er ſich zu ſeinen Leuten wendete,»laßt keine Spur von den Schurkereien und Abſcheulichkeiten uͤbrig, welche ſo lange innerhalb dieſer Mauern ver⸗ uͤbt worden ſind!«

»Herr Graf!« ſagte Berthold haſtig, indem er ſich die Freiheit nahm, ihn beim Mantel zu zerren, hier ſind die Benedictiner.

Bei dieſem Worte wandte ſich der verwegene, und in dieſem Augenblicke furchtloſe Baron um, und griff dabei nach dem Schwerte. Er ließ es je⸗ doch ſchnell wieder fahren, und ſein Antlitz nahm bei dem, was er erblickte, abermals den vorigen Ausdruck von Ungewißheit und Zweifel an.

Zu dieſer Zeit ſtanden die verſchiedenen Gebaͤude der Abtei Limburg, mit Ausnahme der Kirche und ihres unmittelbaren Zubehoͤrs, in vollen Flammen. Die Beleuchtung der Kirche war daher ſo allgemein, daß ſie auch in die finſterſten Winkel des gothiſchen Baues drang. Am ſtaͤrkſten war das Chor erhellt, und nie ſchien es Berthold ſo ſchoͤn, als in dem ſchrecklichen Augenblicke der es unmittelbar bedro⸗ henden Zerſtoͤrung. Das Licht der Kerzen und Lampen am Altare erblaßte, und allenthalben herrſch⸗ te die glanzvolle, ſchreckliche Helle einer ungeheuren Brunſt. Waͤhrend Berthold ſich zu ſeinen Leuten