Teil eines Werkes 
2. Theil (1832)
Entstehung
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Mißtrauen in ſeinen Zweck bemaͤchtigte ſich ſeiner, waͤhrend das letzte flatternde Moͤnchsgewand hin⸗ ter einer Thuͤre verſchwand, die zu der geheimen Pforte fuͤhrte, durch welche die beſiegten Benedicti⸗ ner einen Berg verließen, wo ſie ſeit ſo langer Zeit in einer ruhigen, gluͤcklichen und bevorrechte⸗ ten Abgeſchiedenheit gelebt hatten.

Die Angreifenden nahmen den Abzug der alten Beſitzer der Abtei fuͤr das Zeichen, daß ihr Tri⸗ umph in jeder Ruͤckſicht vollendet ſei. Es giebt keinen Augenblick, der ſo leicht zu Ausſchweifun⸗ gen fuͤhrt, als derjenige, in welchem ſich die Unge⸗ wißheit des Kampfes in die Gewißheit des Sieges verwandelt. Die Gefuͤhle ſcheinen ſich fuͤr die Marter der vorhergegangenen Beſorgniſſe raͤchen zu wollen, und faſt immer pflegt der Menſch den Sieg ſeiner eigenen Kraft zuzuſchreiben, und dar⸗ aus das Recht des Mißbrauchs der errungenen Vortheile abzuleiten. Die Schloßleute und die Staͤdter, von denen die Meiſten von der Anweſen⸗ heit der Moͤnche, welchen die Volksmeinung die Kraft, Wunder zu wirken, zuſchrieb, Unheil beſorgten, fan⸗ den ſich nicht ſo bald, wie ſie glaubten, im unbeſtritte⸗ nen Beſitz des Berges, als die Wirkung jenes Gefuͤh⸗ les, deſſen wir eben erwaͤhnt haben, ſie antrieb,