Teil eines Werkes 
2. Theil (1832)
Entstehung
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aͤhnlichen Toͤnen, die aus verſchiedenen Inſtrumen⸗ ten, die bisher ſtumm geweſen, drangen. Es bleibt der Phantaſie des Leſers uͤberlaſſen, die Wirkung dieſer gellenden Toͤne in dem hohen Gewoͤlbe der Kirche, welche jetzt durch eine immer zunehmende, ſchreckliche Helle von Außen erleuchtet wurde, im Gegenſatze zu der ſcheinbaren Ruhe ſich auszuma⸗ len, womit der Abt trotz des Laͤrms den Bann⸗ fluch vollendete. Nachdem Bonifacius den unver⸗ nommenen Fluch ausgeſprochen hatte, blickte er duͤſteren Sinnes um ſich.

Sein heller und ruhiger Geiſt, der bei weitem zu ſehr an irdiſchen Dingen haftete, als daß er irgend eine Hoffnung auf uͤberirdiſche Huͤlfe naͤh⸗ ren konnte, ſah ein, daß das unheilvolle Werk ſo weit gediehen ſei, daß es fuͤr den Feind faſt ge⸗ faͤhrlicher war, es aufzugeben, als es zu vollenden. Er machte den Moͤnchen ein Zeichen, erhob ſich wuͤrdevoll von ſeinem Throne, und ſchritt voran aus dem Chore fort. Gehorſam folgten ihm die Moͤnche, und verließen in ihrer gewoͤhnlichen Stille und Ordnung die außerordentliche Scene. Emich folgte dem ſchwarzen Zuge mit ungewiſſen Blicken, denn ſelbſt der Sieger betrachtet den ſtil⸗ len Ruͤckzug ſeiner Feinde mit Unruhe. Peinliches