Teil eines Werkes 
2. Theil (1832)
Entstehung
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Geboren und erzogen in demſelben, hoch⸗ gun⸗ wuͤrdigſter Abt. Wir ſind in dem Thale ſeit lan⸗ koͤn ger Zeit einheimiſch, und es giebt wenige Familien, woh welche Kaͤlber ſo wohl aufzuziehen, und mit einer blof Heerde ſo gut umzugehen wiſſen, als diejenige, ſteh aus welcher ich ſtamme, wie arm und gering ich auch Euer Hochwuͤrden erſcheinen mag⸗ Der

Ich muͤßte mich ſehr irren, oder in Deiner Be

beſcheidenen Meinung von Dir ſelbſt liegt eben o und viel Schein als Wirklichkeit. Du haſt aber mit

dem Bruder Siegfried eine Unterredung gehabt, Ab und wir zaͤhlen auf Deine Dienſte. Du kennſt kör die Macht der Kirche, Sohn, und mußt wiſſen, be wie geneigt ſie iſt, gegen diejenigen gnaͤdig zu Le ſein, welche ihr aufrichtig dienen, wie verzehrend we aber ihr Zorn iſt, wenn er durch Ungehorſam und zu Unrecht erregt wird. Wir behandeln um ſo guͤti⸗ 2 ger diejenigen, welche zu einer Zeit, wo die Teufel geſchaͤftig ſind, die Unwiſſenden zu verfuͤhren, treu n im Schooße des Glaubens verharren.« 3 Trotz Allem, was Ihr geſagt habt, hochwuͤr⸗ digſter Abt, bin ich in Folge der geringen Erzie⸗ i hung, welche ich genoſſen habe, zu ungelehrt, um 1 j

mehr als ein gerades Deutſch zu verſtehen. Bei einem Handel iſt es nothwendig, daß alle Bedin⸗

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