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gungen klar auseinander geſetzt werden, ſonſt koͤnnte es ſich treffen, daß ſich ein armer, aber wohlmeinender Juͤngling die Verdammniß zuzieht, bloß weil er nicht Latein oder das nicht richtig ver⸗ ſteht, was ihm nicht klar geſagt worden iſt.«
„Ich wollte nichts Anderes ſagen, als daß man Deines frommen Wandels vor dem Altar und im Beichtſtuhle gedenken, und Deiner bei Ablaͤſſen und andern Kirchengnaden nicht vergeſſen wird.⸗
„Zuverlaͤſſig iſt dies ein Gluͤck, hochwuͤrdigſter Abt, fuͤr Alle, welche deſſelben theilhaftig werden koͤnnen,— allein, der heilige Benedict ſtehe mir bei! was wüͤrde es helfen, wenn Graf Emich ſeine Leute mit Kerker und Peitſchenhieben bedrohte, wenn einer von ihnen es wagen ſollte, die Abtei zu beſuchen, oder mit einem ihrer ehrwuͤrdigen Moͤnche zu verkehren?«
„Glaubſt Du, unſere Gebete, unſere Macht ſei nicht ſtark genug, um die Mauern der Hartenburg zu durchdringen?«
„Daruͤber, hoͤchſt maͤchtiger Bonifacius, kann ich nicht urtheilen, weil eine ſolche Huͤlfe mir bis jetzt noch nie geworden iſt. Der Kerker der Har⸗ tenburg iſt mir nicht fremd; und wenn ich meine innerſten Gedanken ausſprechen duͤrfte, ſo wuͤrde


