Teil eines Werkes 
2. Theil (1832)
Entstehung
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geſprochen habe, hochwuͤrdigſter Abt«, ſagte Vater Siegfried, indem er ſeinem Begleiter winkte, vor⸗ zutreten.

Bonifacius legte das in Pergament eingebundene und bemalte Buch, welches erſt kuͤrzlich aus der Preſſe hervorgegangen war, weg, und rieb ſich die Augen, wie ein Menſch, der aus tiefen Gedanken erwacht.

Fuͤrwahr, Bruder Siegfried, dieſe Leipziger Schelme wirken Wunder mit ihrer Kunſt. Kein Wort iſt verſetzt, kein Gedanke ausgelaſſen. Wer weiß, wohin dieſes Uebermaß der Verbreitung von Kenntniſſen, die ſonſt den Gelehrten allein zugaͤng⸗ lich waren, fuͤhren wird?«

»Haben wir nicht ſchon die Beweiſe davon in der Zunahme des Unglaubens und des Ungehor⸗ ſams dieſer Zeiten?

Es waͤre fuͤr die Seelen, wie fuͤr die zeitliche Ruhe der Menſchen beſſer, wenn ſie in dieſer be⸗ ſchwerdereichen Welt weniger denken moͤchten. Du nennſt Dich Johann, Sohn?«

Gottlob, mit Eurer Erlaubniß, hochwuͤrdig⸗ ſter Abt, und durch die Gunſt der Kirche.« Das iſt ein frommer Name, und ich zweiſle nicht, daß Du der Pllicht treu bleibſt, woran er Dich in jeder Stunde mahnt.«

II.