Teil eines Werkes 
2. Theil (1832)
Entstehung
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den keuſchen Ausdruck der Zuͤge des Vater Arnulph, be⸗ woͤlkt, wie ſie durch Sorge waren, fuͤr Strenge nahm.

Was willſt Du?« fragte der Prior, als er des Fremdlings anſichtig wurde.

»Hochwuͤrdiger Moͤnch! Deinen Segen!«

»Knie nieder, und empfange ihn. Doppelt biſt Du geſegnet, weil Du Troſt bei der Kirche ſuchſt, und die gefaͤhrlichen Ketzereien dieſer Zeit ver⸗ meideſt.«

Der Prior machte das Zeichen des Kreuzes uͤber ihn, und winkte ihm außzuſtehen.

»Willſt Du ſonſt Etwas?« fragte er, da er be⸗ merkte, daß ſich der Bauer nicht entfernte, wie es die, welche den Segen empfangen hatten, ſonſt zu thun pflegten.

»Nichts, außer jener Bruder hat einige Au⸗ genblicke Zeit fuͤr mich.«

Vater Siegfried's Antlitz war naͤmlich in einer Thuͤre, die zu den Zellen fuͤhrte, ſichtbar geworden. Des Priors Miene verwandelte ſich, wie die eines Menſchen, der alles Zutrauen in die Abſichten ſei⸗ nes Gefaͤhrten verloren hat, und er ſetzte ſeinen Weg durch den Kreuzgang fort. Der Andere dage⸗ gen eilte zur Thuͤre, von wo aus ihm gewinkt wor⸗ den war, und verſchwand hinter derſelben.