Teil eines Werkes 
2. Theil (1832)
Entstehung
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ten. Wir wollen zu Pferde, und dieſe Galanterie fuͤr eine beſſere Zeit aufſparen.

Berthold, der ſchon eine ungeduldige Bewegung vorwaͤrts gemacht hatte, faßte ſich, wuͤrgte die bit⸗ tere Pille hinunter, und wandte ſich zur Seite, um ſeinen Verdruß zu verbergen.

Inzwiſchen ſchickte ſich Alles an, zu Pferde zu ſteigen. Obſchon es dem Rodiſerritter mißlungen war, das ſchoͤne Maͤdchen, welches von ſeinem Vet⸗ ter und dem Abbé den Kuß ſo geduldig hingenom⸗ men hatte, auf aͤhnliche Weiſe zu begruͤßen, half er doch mit der groͤßten Geſchaͤftigkeit dem lieblichen Kinde in den Sattel ihres Vaters. Ein aͤhnlicher Dienſt wurde Ulriken durch den Grafen von Leinin⸗ gen ſelbſt geleiſtet, der ſich dann auf ſein ſchweres Streitroß ſchwang, das mit den Fuͤßen ungeduldig auf dem Pflaſter des Hofes ſcharrte. Die Uebri⸗ gen, ſo wie die berittenen Diener, folgten ſeinem Beiſpiele, und nachdem Alle dem großen Crueifix, das vor ihnen ſtand, ihre Ehrfurcht bewieſen hat⸗ ten, ritt der ganze Zug aus dem Hofe.

An der Außenpforte waren viele neugierige Zu⸗ ſchauer verſammelt, darunter auf den Befehl ihres Gebieters zahlreiche Dienſtmannen der Hartenburg, fuͤr den Fall, als ſein Beſuch in der Abtei zu ir⸗