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„Wir wollen davon nicht weiter ſprechen«, ſagte er nach einer kurzen und ſchmerzlichen Pauſe,»ſon⸗ dern lieber Dein eigenes Heil beruͤckſichtigen. Man ſagt, Graf Emich, daß Du auf Unheil gegen die⸗ ſes heilige Gebaͤude ſinneſt; daß Ehrgeiz und Hab⸗ ſucht Dich verleiteten, uͤber den Fall unſerer Abtei zu bruͤten, auf daß Niemand zwiſchen Deinem Gra⸗ fenſtuhle und den Throne des Kurfuͤrſten ſtehe.«
»„Du biſt geneigter von Deinem naͤchſten Nach⸗ bar ſchlimm zu denken, als von dieſem Luther, dem toͤbtlichſten Feinde der Kirche,— ſo ſcheint es we⸗ nigſtens, Herr Prior! Was haſt Du in mir ge⸗ ſehen, das einen Mann Deiner Milde auffordern kann, eine ſolche Beſchuldigung zu wagen?«⸗
Ich wagte nur das zu ſagen, was Alle in un⸗ ſerem Kloſter denken und fuͤrchten. Haſt Du dieſe kirchenraͤuberiſche Unternehmung und ihre Folgen wohl uͤberlegt, Emich? Erinnerſt Du Dich der Ge⸗ genſtaͤnde, denen zu Ehren dieſe Altaͤre errichtet worden ſind, und der Hand, welche den Grundſtein zu dem Gebaͤude gelegt hat, das Du auf eine ſo ruchloſe Weiſe zerſtoͤren willſt?«
„Sieh, guter Vater Arnulph, es giebt zwei Ar⸗ ten, die Erbauung Deines Kloſters und dieſer Kirche, in welcher wir ſtehen, zu betrachten. Es
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