Teil eines Werkes 
1. Theil (1832)
Entstehung
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und zog mit den meiſten Moͤnchen in den Kreuz⸗ gang zuruͤck. Aber weder der Graf von Harten⸗ burg, noch irgend Jemand aus ſeinem Gefolge, ſchien Willens zu ſein, die Kirche ſo bald zu ver⸗ laſſen. Eine allgemeine Erwartung herrſchte, ſo daß auch der groͤßte Theil des Volkes in der Kirche zuruͤckblieb. Ein Moͤnch, gegen welchen ſich die Blicke der Meiſten ſehnſuͤchtig richteten, gab dem allgemeinen ruͤhrenden Verlangen nach, verließ ſeinen Chorſtuhl, einen hohen Ehrenplatz, und be⸗ ſtieg die Kanzel, welche Vater Johann ſo eben ver⸗ laſſen hatte.

Kaum hatte er ſich erhoben, ſo fluͤſterte das Volk den Namen des Vaters Arnulph, des Priors oder unmittelbaren geiſtlichen Vorſtehers des Klo⸗ ſters. Emich erhob ſich, und nahm in Begleitung ſeiner Freunde einen Platz unter der Kanzel ein, waͤhrend die dichte Schaar, welche mit erhobenem Antlitz das Mittelſchiff ausfuͤllte, von der tiefen Theilnahme der Verſammlung zeigte. Es lag Et⸗ was in den Zuͤgen Vater Arnulphs, was dieſen Beweis der Sympathie rechtfertigte. Sein Antlitz war milde, die Stirne glatt und friedlich, und alle Zuͤge trugen den Charakter des menſchenfreundlich⸗ ſten Wohlwollens. Hiezu kamen unverkennbare

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