Teil eines Werkes 
1. Theil (1832)
Entstehung
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und Altaͤre eines anderen Glaubens errichteten, irgend ein Gefuͤhl zu verheimlichen oder zu er⸗ heucheln.

Das Innere der Abteikirche von Limburg war, wie ſchon angefuͤhrt worden, ſeiner Pracht wegen in ganz Deutſchland beruͤhmt. Das hochgewoͤlbte Dach wurde von vielen maſſiven Pfeilern getragen, und war mit bibliſchen Geſchichten von der Hand der beſten Meiſter uͤbermalt. Der Hochaltar war von Marmor, reich mit Achat ausgelegt, und, wie gewoͤhnlich, mit einem Bilde der heiligen Jung⸗ frau und dem goͤttlichen Kinde geſchmuͤckt. Ein reichvergoldetes Gitter von kunſtvoller Arbeit ſchloß alle Ungeweihten von dieſem Heiligthume aus, das jetzt mit Gefaͤßen von Gold und koͤſtlichen Steinen, des Hochamtes wegen, ausgeziert war. Die fun⸗ girenden Prieſter trugen reiche Meßgewaͤnde von Goldſtoff, waͤhrend die Miniſtranten, wie gewoͤhn⸗ lich, weiß gekleidet waren und eine ſcharlachrothe Schaͤrpe um hatten.

um waͤhrend dieſer Scene voll Pracht und ausſtudirtem Glanz, wobei die edle Bauart und die Vorbereitungen zum Gottesdienſte zuſam⸗ men wirkten, den Geiſt fuͤr erhabene Betrachtun⸗ gen empfaͤnglich zu machen, erklang ploͤtzlich Orgel⸗

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Stell I.