Teil eines Werkes 
1. Theil (1832)
Entstehung
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ſichtbar war, ohne mit jener ruhmredigen Auskra⸗ merei verbunden zu ſein, welche bei minder ein⸗ fachen Nationen dieſe Eigenſchaften neutraliſirt. Das Haus war keine Trink⸗ und Rauchcaravan⸗ ſerei, wie es die meiſten Gaſthoͤfe in dieſem Erd⸗ ſtriche ſind; dagegen gab es in dem Garten meh⸗ rere einzeln ſtehende Pavillons, wo der ermuͤdete Reiſende nach Bequemlichkeit der Ruhe pflegen konnte. Bei ſo vielem Anreize beſchloſſen wir, zu bleiben, und zauderten keinen Augenblick, dies un⸗ ſerem ehrenhaften Wirthe anzuzeigen. Er empfing

unſeren Beſchluß mit der groͤßten Artigkeit, und aͤhn⸗

lich dem unſterblichen Falſtaff, begann ich zu hoffen,

»in meinem Gaſthofe nach meiner Bequemlichkeit⸗

zu leben, ohne fuͤrchten zu muͤſſen, geprellt zu werden.

Bald war die Kutſche unter dem Schoppen, und unſer Gexaͤcke in die Gemaͤcher gebracht. Die. Hausleute hatten zwar mit Vertrauen, wenn auch

mit hinreichender Beſcheidenheit von dem Zuſtande

der Speiſekammer geſprochen, dennoch dauerte es

noch mehrere Stunden bis zur Eſſenszeit, was ganz im Einklang mit unſerer bisherigen Lebens⸗ weiſe war, obſchon wir haͤufig bemerkt hatten, daß in Deutſchland ein Mahl nie zur Unzeit koͤmmt.

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