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birge einzudringen, welche die Pfalz ſuͤdweſtlich be⸗ grenzen, um Kaiſerslautern auf der großen, von Napoleon erbauten Straße zu erreichen. Nachdem wir aber einige Poſten gefahren, ſahen wir ein, daß dem Kranken Ruhe unerlaͤßlich ſei. Dieſe Ueberzeugung kam, wie ich in dieſem Augenblicke glaubte, ungluͤcklicher Weiſe zu ſpaͤt. Wir hatten naͤmlich bereits die Ebene der Pfalz durchſchnitten, und naͤherten uns dem Gebirge, einem Zweige der Vogeſen, und im Lande unter dem Namen der Haard bekannt. Selbſt waren wir auf einen ſol⸗ chen Unfall nicht vorbereitet, und fruͤhere Erfah⸗ rung hatte uns gelehrt, nicht allzuſehr auf die Gaſt⸗ hoͤfe dieſes Theiles des Koͤnigreiches Baiern zu bauen. Eben bereute ich bitter unſere unzeitige Eile, da ragte der Kirchthurm von Duͤrkheim aus den Weinbergen hervor, denn allmaͤhlig war das Land huͤgelig geworden, und es gab allenthalben Wein. Das Dorf oder der Marktflecken ſchien ſehr wenig zu verſprechen, aber der Poſtillon ver⸗ ſicherte uns, daß das Poſthaus als Gaſthof gut genug fuͤr einen Koͤnig waͤre, und dem Wein ver⸗ mochte er keinen hoͤheren Lobſpruch zu geben, als indem er mit der Peitſche knallte, eine bei den Deutſchen ſeines Standes ſehr uͤbliche Art, ihr


