Teil eines Werkes 
1. Theil (1832)
Entstehung
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franzoͤſiſchen Soldaten an ihrem zuverſichtlichen We⸗ ſen und leichten Gange. Sie waren ſo eben be⸗ ſchaͤftigt geweſen, den einſtuͤrzenden Thron des Sachſenfuͤrſten zu ſtuͤtzen. Uns ſchienen ſie hier ge⸗ rade ſo heimiſch, als wie wir ſie auf dem Quaj d'Orſay herumſchlendern geſehen hatten.

Zu Bruͤſſel waren noch immer viele Spuren von dem verzweifelten Kampfe zu ſehen, durch wel⸗ chen die Hollaͤnder vertrieben worden waren. Sechs und vierzig Bomben ſtaken in der Vorderſeite eines einzigen Gebaͤudes von maͤßiger Groͤße, und drei und neunzig Kartaͤtſchenkugeln in einem ſeiner Pfei⸗ ler. Auch in der Wohnung, die wir waͤhlten, gab es noch viele Spuren des Krieges. Die Spiegel waren zertruͤmmert, Waͤnde und Bettſponden von Kugeln durchloͤchert, und der Hausrath noch mitge⸗ nommen. Die Baͤume im Park waren an tau⸗ ſend Stellen verſtuͤmmelt; einer der beiden Cupi⸗ do's, die wir vor drei Jahren uͤber dem Hauptein⸗ gange lachen geſehen, ſah nun ohne Haͤnde trau⸗ rig vor ſich hin, waͤhrend ſein Gefaͤhrte auf den Fluͤgeln einer Kanonenkugel davon geflogen war. Obſchon im Mittelpunkte ſo vieler Spuren von Feindſeligkeiten, blieben wir doch vom Anblicke von Blutflecken verſchont, denn wir erfuhren von dem

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