Teil eines Werkes 
1. Theil (1832)
Entstehung
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Schweizer unſeres Hotels, daß die Keller deſſelben, die ſtets eines guten Rufes genoſſen, waͤhrend der Beſtuͤrmung ganz außerordentlich beſucht waren. Aus ſo vielen Beweiſen mußten wir ſchließen, daß die Belgier fuͤr ihre Emancipation wacker gekaͤmpft haben, und dies iſt wenigſtens ein Zeichen, daß ſie frei zu ſein verdienten.

Unſer Weg fuͤhrte uͤber Loͤwen, Thirlemont, Luͤt⸗ tich, Aachen, Juͤlich zum Rheine. Loͤwen war eine Woche fruͤher der Schauplatz eines Kampfes zwi⸗ ſchen den feindlichen Heeren geweſen. Da man die Hollaͤnder beſchuldigt hat, daß ſie ſich bei ihrem Vorruͤcken ungewoͤhnliche Ausſchweifungen zu Schul⸗ den kommen ließen, ſo ſahen wir uns nach den Zeichen davon um. Wie viele dieſer Spuren be⸗ reits verwiſcht ſind, vermochten wir nicht auszumit⸗ teln; diejenigen aber, die noch uͤbrig blieben, gaben uns Grund zu glauben, daß die Hollaͤnder die Schmach, d ie man auf ſie waͤlzte, nicht verdienten.

Ich uͤberzeuge mich, je aͤlter ich werde, ſtets mehr

und mehr, wie launenhaft und gemein die Unſterb⸗ lichkeit iſt, welche die Zeitungsblaͤtter verleihen!

Es waͤre Unrecht, durch das alte Fuͤrſtbisthum

Luͤttich zu reiſen, ohne die Schoͤnheit des Landes

zu ruͤhmen. Faſt alle Erforderniſſe einer. lieblichen