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ſter zur Vertrauten gemacht hinſichtlich des Verhältniſſes, in wel⸗ chem wir zu einander ſtanden. Hierüber hatte ſie keine Sylbe geſagt, noch angedeutet. Was Kate davon wußte, das rührte von Priscilla Bayard her, die es natürlich von Frank erfahren hatte; und meine Schweſter geſtand mir ſpäter, das Glück ihrer Freundin ſei noch erhöht worden durch die Gewißheit, daß der Vorzug, welchen ſie Malbone vor mir gegeben, mir keinen Kummer verur⸗ ſache, und daß ſie mich zum Schwager bekommen würde. Alles dieß erfuhr ich von Kate bei unſeren ſpäteren Unterredungen.
„Das iſt außerordentlich!“ rief der General,—„ſehr außer⸗ ordentlich; und für mich ganz unerwartet.“
„Wir haben kein Recht, an der Miß Bayard Wahl Etwas auszuſetzen,“ bemerkte meine verſtändige und hochdenkende Mutter. „Sie iſt, uns gegenüber, ihre eigene Herrin; und wenn ihre Eltern ihre Wahl billigen, ſo thun wir am beſten, Nichts dar⸗ über zu ſagen. Was das Verhältniß Mordaunt's betrifft, ſo wird er, hoffe ich, ſelbſt unſer Recht zugeben, hier unſere Anſichten zu haben.“
„Ganz gewiß, meine liebſte Mutter. Alles jedoch, um was ich Euch bitte, iſt, daß Ihr keine Anſicht ausſprecht, als bis Ihr Urſula geſehen, bis Ihr ſie kennen gelernt habt und im Stande ſeid, zu beurtheilen, ob ſie nicht geeignet und würdig ſei, nicht blos meine, ſondern eines Jeden Gattin zu werden. Nur dieß verlange ich von Eurer Billigkeit.“
„Das iſt gerecht und billig; und ich werde deinem Wunſche gemäß handeln,“ bemerkte mein Vater.„Du haſt ein Recht, das von uns zu verlangen, Mordaunt, und ich kann es für deine Mut⸗ ter eben ſo wie für mich verſprechen.“
„Am Ende, Anneke,“ bemerkte meine Großmutter,„weiß ich doch nicht, ob wir nicht Grund haben, uns über das Benehmen der Miß Bayard gegen uns zu beklagen. Hätte ſie nur den leiſeſten Wink fallen laſſen, daß ſie mit dieſem Malbrook verhängt ſei, ſo


