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Der Kettenträger, / von J. F. Cooper
Entstehung
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ſo heirathe ihn mit meinem Segen ja, mit meinem beſten Se⸗ gen. Küſſe mich Dus. Waren das deine Lippen? ſie fühlen ſich ſo kalt an, und du haſt nie weder eine kalte Hand noch ein kaltes Herz Mordaunt, küßt mich auch, Junge das war wärmer und hatte mehr Kraft und Feuer. Frank, gebt mir Eure Hand ich bin Euch Geld ſchuldig ich habe einen Strumpf halb voll Dollars. Eure Schweſter wird meine Schulden be⸗ zahlen. Und General Littlepage iſt mir Geld ſchuldig aber mehr noch iſt er mir freundliches Wohlwollen ſchuldig. Ich bitte Gott ihn zu ſegnen und Madame Littlepage zu ſegnen und die alte Madame Littlepage, die ich nie geſehen, und den Major, oder Obriſt wie man ihn jetzt nennt, und unſer ganzes Regiment und Euer Regiment auch, Frank, welches ein ſehr gutes Regiment war. Lebt wohl, Frank Dus Schweſter koſtbar Jeſus Chriſtus, nimm meinen

Dieſe Worte wurden mit großer Mühe und Schwierigkeit mehr geflüſtert, als laut geſprochen. Auch kamen ſie in längern Pauſen, beſonders die letzten, ſo daß ſie deutlich das nahe Bevor⸗ ſtehen der Kataſtrophe verkündigten, deren unmittelbarſte Herolde ſie waren. Die letzte Sylbe der obigen Worte war nur eben noch über ſeine Lippen gekommen, als der Athem eine Weile ausblieb. Ich zog Dus mit ſanfter Gewalt weg, übergab ſie den Armen ihres Bruders, und wandte mich wieder zu dem Sterbenden, um auf den letzten Athemzug zu lauſchen. Dieſer letzte Athemzug, in welchem der Geiſt ſcheint verhaucht zu werden, war ruhig, fried⸗ lich und ſo leicht, als es nur möglich iſt bei der Trennung von Leib und Seele; und nach demſelben behielt das harte, alte, runz⸗ lige aber wohlwollende Angeſicht des Dahingeſchiedenen jenen Aus⸗ druck beglückten Friedens, auf welchem das Auge der Freunde des Todten mit wohlthuendem Gefühle verweilt. Es war dieß Sterben das ſanfteſte, von dem ich je Zeuge geweſen, und dasjenige, welche am mächtigſten die Hoffnungen des Chriſten zu beleben und zu

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