war von allem Angenehmen und Schönen, was man zu hören und zu ſehen bekommen mag in dieſem abgelegenen Theile der Welt.“
„Der am Ende doch nicht ſo abgelegen iſt, daß nicht die Schmeichelei dahin dringen könnte, wie ich finde. Es iſt angenehm, wenn man ſeine Lieder rühmen hört, mögen es auch indianiſche Lieder ſein; aber es iſt nicht halb ſo angenehm, als Zeitungen von Priscilla Bayard zu vernehmen. Wenn Ihr wirklich mein Ohr erfreuen möchtet, ſo ſprecht von ihr!“
„Die Anhänglichkeit ſcheint gegenſeitig, denn ich kann Euch verſichern, Miß Bayard legte ganz dieſelbe Theilnahme für Euch an den Tag.
„An mir! Alſo erinnert ſich noch Priscilla eines armen Ge⸗ ſchöpfs, wie ich, in meiner Verbannung aus der Welt! Vielleicht gedenkt ſie meiner um ſo mehr deßhalb, weil ich verbannt bin.
Ich hoffe, ſie glaubt nicht, kann nicht glauben, daß ich mich über meinen Zuſtand gräme,— das könnte ich ihr kaum verzeihen!“
„Ich glaube gewiß, daß das nicht der Fall iſt; ich weiß, ſie traut Euch ungewöhnliche Vorzüge und Trefflichkeiten zu!“
„Es iſt ſeltſam, daß Priscilla Bayard Euch von mir ſprechen mußte! Ich bin ſelbſt etwas unvorſichtig geweſen, Mr. Littlepage, und habe ſo viel geſagt, daß ich nachgerade die Nothwendigkeit fühle, noch etwas mehr zu ſagen. Ich habe wohl einige Entſchul⸗ digung anzuſprechen, wenn mir in Eurer Geſellſchaft nicht ſo zu Sinne iſt, wie wenn ich einen ganz Fremden mir gegenüber hätte, da mein Oheim Kettenträger Euren Namen jeden Tag wenigſtens hundertmal im Munde führt. Geſtern fing er in Einer Stunde zu zwölf verſchiedenen Malen von Euch zu reden an.“
„Der treffliche alte Andries! Es iſt der Stolz meines Lebens, daß ein ſo ehrlicher Mann mich liebt; und jetzt zu der Erklärung, die ich, nach Eurem eigenen Zugeſtändniß, als ſein Freund zu er⸗ warten berechtigt bin.“
Dus lächelte, ein wenig bitter, wie mir ſchien, aber bitter


