e⸗ nun
ch, ut
die
131
Feſtigkeit hatten, welches Fleiſch und Muskeln durch Anſtrengungen und Einflüſſe der rauhen Witterung bekommen. Seine Geſtalt war ſo aufrecht, wie in ſeinen beſten Tagen, denn der Körper eines rothen Mannes unterliegt in dieſer Beziehung ſelten dem Druck einer andern Macht als des allerhöchſten Alters und des Rums. Susqueſus ließ den Feind nie in ſeinen Mund ein, und demzufolge war die Citadelle ſeines phyſiſchen Menſchen gegen jeden Angriff ſicher, außer dem der Zeit. Die Zehen einwärts gekehrt und in den Knien ſich biegend, wenn er ging, glitt der alte Krieger und Läufer noch mit leichter Bewegung über den Boden hin; und als ich Gelegenheit hatte, ihn in raſcherem Laufe zu ſehen, was bald nachher der Fall war, bemerkte ich wohl, daß ſeine Sehnen zur höchſten Kraft geſpannt ſchienen und jede ſeiner Bewegungen ganz frei war.
Eine Zeit lang plauderten der Indianer und ich von dem letzten Kriege und von den Scenen, bei welchen Jeder von uns eine thätige Rolle geſpielt hatte. Wenn meine Beſcheidenheit ſo augenfällig war, wie die von Sureflint, ſo hatte ich keinen Grund, mit mir unzufrieden zu ſein z denn die Art, wie er Ereigniſſe er⸗ wähnte, bei welchen er, wie ich wußte, ſich hervorgethan hatte, war einfach und ganz frei von jener Prahlerei, welcher der rothe Mann ſich gern überläßt— am meiſten dann, wenn er ſeine Feinde herausfordern und reizen will. Endlich änderte ich den Gegenſtand des Geſprächs, indem ich plötzlich ſagte:
„Ihr waret nicht allein, Susqueſus, in jenem Fichtendickicht, — in dem Dickicht, meine ich, aus welchem Ihr herauskamet, als Ihr Euch zu mir geſelltet?“
„Nein— gewiß. War nicht allein. Leute genug dort.“
, fiindet ſich in dieſem Gebüſch ein Lagerplatz Eures Stam⸗ mes?
Ein Schatten flog über das dunkle Geſicht meines Begleiters, und ich ſah, daß ich eine Frage gethan hatte, die ihm wehe that.
9*


