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Achtes Kapitel.
Ulm' und Platane frei erheben
Ob meinem Pfad den Rieſenaſt,
Grau, alt, gebeugt faſt von der Reben Nicht minder grau⸗ und alter Laſt; Frei ſchweifen klare Ströme, finden
In friſchem Grün die Trift ſich blähn; Nrei opfern Blumen Duft den Winden, Wo Senſen nie die Halme mähn.
Bryant.
Ich hatte von meines Vaters frühern Abenteuern genug ge⸗ hört, um zu wiſſen, daß der im letzten Kapitel erwähnte Mann dabei eine ausgezeichnete Rolle geſpielt, und ich erinnerte mich, daß derſelbe ſich des vollſten Vertrauens meines Vaters erfreut hatte. Neu jedoch war mir, daß Sureflint und Trackleß eine und dieſelbe Perſon waren; obwohl ich, als ich mich recht über die Vergangenheit beſann, eine dämmernde Erinnerung hatte, Etwas der Art auch früher ſchon gehört zu haben. Jedenfalls hatte ich jetzt einen Freund an meiner Seite, und erachtete es nicht mehr für nöthig, auf meiner Hut zu ſein. Das war in jeder Hinſicht eine große Erleichterung, da man doch nicht gern mit einem Frem⸗ den reist, in deſſen Nähe man, wenn auch noch ſo leiſe, den Ge⸗ danken und die Empfindung hat, es könne demſelben einfallen, einem eine Kugel durch den Kopf zu jagen, ſobald man etwa ein⸗ mal ſich unbehutſam umwende.
Susqueſus näherte ſich den Jahren der Abnahme. Wäre er ein Weißer geweſen, ſo könnte ich ſagen, er ſtand im grünen Alter, aber der Ausdruck rothes Alter würde weit beſſer für ihn paſſen. Seine Züge waren noch ausnehmend fein, während die Wangen, ohne ſehr voll zu ſein, jenes Ausſehen von abgehärteter
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