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Der Kettenträger, / von J. F. Cooper
Entstehung
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dieſer Woche gewiß nach Hauſe kommen, und da ſeid Ihr auch wirklich!

Und das Alles, ohne daß ein lügenhaftes Gerücht Euch ge⸗ holfen hätte, meine gute Frau Wirthin?

Ha, wenigſtens nichts von Belang; ein Geſchwätz hie und da vielleicht; aber da ich an dergleichen nie glaube, wenn ich wache, wäre es unvernünftig, anzunehmen, daß ich daran im Schlaf glau⸗ ben ſollte. Ja, Jaap hielt dieſen Morgen einen Augenblick an, um ſein Pferd zu tränken, und von dem Augenblick an ſah ich voraus, daß mein Traum in Erfüllung gehen werde, obgleich ich kein Wort mit dem Neger tauſchte.

Das iſt doch etwas auffallend, Mrs. Light, denn ich hatte geglaubt, Ihr wechſelt immer ein paar Worte mit Euern Gäſten.

Mit den Schwarzen nicht, Major; es macht ſie ſo leicht vor⸗ laut. Vorlautheit bei einem Neger iſt Etwas, das ich nicht aus⸗ ſtehen kann, und deßwegen halte ich ſie Alle in einiger Entfernung. Nun, was für Zeiten ich erlebt habe, Major, ſeit Ihr in den Krieg gegangen! und was für Veränderungen vorgegangen ſind! Unſer Geiſtlicher betet nicht mehr für den König und die Königin ge⸗ rade wie wenn gar keine ſolche Leute mehr lebten!

Nicht ausdrücklich vielleicht, aber doch hoffe ich als für Theile der Kirche Gottes. Wir beten jetzt Alle für den Kongreß.

Nun, ich hoffe, es werde zum Guten führen! Ich muß ſagen, Major, die Offiziere Seiner Majeſtät ließen freigebiger aufgehen, und bezahlten in beſſerem Gelde als die Gentlemen vom Kontinent. Ich habe ſie Beide hier gehabt, zu ganzen Regimentern; und das Zeugniß muß ich ihnen geben nach meinem Gewiſſen.

Ihr müßt bedenken, ſie waren reicher und hatten mehr Geld als unſere Leute. Für die Reichen iſt es leicht, freigebig zu er⸗ ſcheinen.

Ja, ich weiß das, Sir, und Ihr müßt das auch wiſſen, und wißt es. Die Littlepages ſind reich, und ſind es immer geweſen,