Druckschrift 
Der Kettenträger, / von J. F. Cooper
Entstehung
Einzelbild herunterladen

40

durchaus verwandelt, denn Manche hegen noch die alte Achtung vor der Monarchie, wie gewaltig und unheilbar iſt ſie geſchwächt wor⸗ den! So find die Dinge dieſer Welt, vergänglich und zeitlich ihrem innerſten Weſen nach; und dieſer Wahrheit eingedenk zu ſein, wür⸗ den Diejenigen gut thun, welche bei ſolchen Wechſeln viel auf dem Spiel ſtehen haben.

Wir hielten vor der Thüre des Gaſthauſes zu Kingsbridge an, um der alten Mrs. Light, der Wirthin, guten Morgen zu ſagen, welche jetzt ein halbes Jahrhundert auf dem Hauſe war, und uns, ſo wie unſere Eltern ſchon von Kindesbeinen an kannte. Dieſe redſelige Hausfrau hatte ihre guten und ihre ſchlimmen Eigenſchaften, aber Gewohnheit und Bekanntſchaft gab ihr eine Art Recht auf unſere Aufmerkſamkeit, und ich konnte nicht an ihrer Thüre vorbei, ohne mein Pferd, wenn auch nur für einen Augenblick, anzuhalten. Sobald ich dieß gethan, erſchien auch ſchon die Gaſtgeberin in Perſon unter ihrer Hausthüre, uns zu begrüßen.

Ja, das habe ich geträumt, Mr. Mordaunt, rief die alte Frau, ſobald ſie mich erblickte,das habe ich geträumt, und zwar erſt vorige Woche! Es iſt Unſinn, wenn man es läugnet, Träume gehen oft in Erfüllung!

Und was iſt denn dießmal Euer Traum geweſen, Mrs. Light? fragte ich, wohl wiſſend, daß es doch heraus müſſe, und dachte, je eher, je beſſer.

Ich träumte letzten Herbſt, der General ſei heimgekommen, und er war heimgekommen! Nun war die einzige Idee, die mir auf dieſen Traum helfen konnte, ein Gerücht, daß er an dieſem Tage heimkommen ſolle; aber Ihr wißt, Mr. Mordaunt, oder Major Littlepage, wie ich Euch jetzt nennen muß, wie man mir ſagt nun, Ihr wißt, Mr. Mordaunt, wie oft an Gerüchten nichts iſt. Ich rechne ein Gerücht für keine große Hilfe zu einem Traum. Nun, und vergangene Woche träumte ich, Ihr würdet in

dieſe wirk

holfe

viell wäre ben um vora kein

gegl

laut

ſtehe Nun

gega Geij rade

der

Maj und Ich Zeuh als ſchei⸗

wißt