denn der Burſche weigerte ſich hartnäckig, die Farben irgend einer andern Macht zu tragen, als die der Familie, welcher er ordentlich angehörte. Auf ſolche Art war Jaap eine ſonderbare Miſchung von Diener und Soldaten geworden, und war bald in der einen, bald in der andern Eigenſchaft thätig, und zugleich hatte er Viel vom Arbeiter an ſich, denn unſere Sklaven waren zu Allem zu brauchen.
Meine Mutter hatte ausdrücklich verlangt, daß Jaap mich immer begleiten ſolle in allen Fällen, wo ich weit von meinem Vater weggeſchickt wurde. Ganz natürlich ging ſie von der An⸗ nahme aus, ich ſei der Sorgfalt eines treuen Begleiters und Die⸗ ners am meiſten benöthigt, und demzufolge war der Schwarze zur Hälfte etwa an mich übergegangen. Ihm behagte dieſer Wechſel zuſehends, theils weil die Folge davon ein beſtändiger Wechſel der Scene und die Ausſicht auf neue Abenteuer war, theils weil er ihm Gelegenheit gab, viele von den Erlebniſſen ſeiner Jugend zu erzählen; Erlebniſſe, die, gegenüber von ſeinem alten Herrn, in der Erzählung nachgerade fadenſcheinig geworden, aber gegenüber von ſeinem jungen Herrn noch friſch und neu waren.
Bei der Gelegenheit, wovon hier die Rede iſt, kehrten Jaap und ich in's Lager zurück von einem ziemlich weiten Ausflug, den ich auf Befehl des Generals der Armeeabtheilung gemacht hatte. Es war dieß um die Zeit, wo das Kontinentalgeld vollends auf Nichts, oder faſt auf Nichts herabſank, nachdem es lange hundert Dollars auf einen in Silber geſtanden. Ich hatte mich mit etwas Silber verſehen, und ein großer, koſtbarer Schatz war es, und mit dreißig bis vierzigtauſend Dollars Kontinentalgeld, um meine Reiſekoſten zu beſtreiten; aber mein Silber war ausgegeben, und mein Papier auf zwei oder dreitauſend Dollars geſchmolzen— d. h. ſo viel, als gerade erforderlich geweſen wäre, um ein Mittag⸗
eſſen für Jaap und mich zu bezahlen; auch waren die Gaſtwirthe
nicht ſehr bereitwillig, ihre Zeit und ihr Eſſen für irgend eine
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