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that er ſich viel zu Gute, und empfand einen ehrlichen Stolz, wenn er gelegentlich gemeiner Ausdrücke ſich bediente, eine fehlerhafte Ausſprache ſich zu Schulden kommen ließ, oder einen Mißgriff in der Bedeutung eines Wortes beging— eine Sünde jedoch, die nicht häufig bei ihm vorkom; waren doch alle ſeine Fehler ehrliche New⸗Yorker Fehler, und kein„Neu⸗Englands Gewelſche.“ In Folge der verſchiedenen Beſuche, die ich im Lager abſtattete, wurden Andries und ich ganz vertraut; ſeine Eigenthümlichkeiten machten Eindruck auf meine Einbildungskraft, und ohne Zweifel erregte meine unverhehlte Bewunderung ſeine Dankbarkeit. Im Verlauf unſerer vielfachen Geſpräche erzählte er mir ſeine ganze Geſchichte, wobei er mit der Auswanderung der Coejemans aus Holland an⸗ fing und mit unſerer damaligen Lage im Lager bei Saratoga ſchloß. Andries war oft in's Treffen gekommen; und ehe der Krieg zu Ende ging, konnte auch ich mich rühmen, in nicht weniger als ſechs Treffen ihm zur Seite gefochten zu haben, nämlich bei White Plains, Tren⸗ ton, Princeton, Bhemis Heights, Monmouth und Brandywine; denn ich hatte mich vom Collegium weggeſtohlen, um dieſem letzten Tref⸗ fen anzuwohnen. Der Umſtand, daß unſer Regiment ſowohl unter Gates als Waſhington focht, hatte ſeinen Grund in der edlen Großmuth des Letzteren, welcher einen Theil ſeiner beſten Truppen ſeinem Nebenbuhler als Verſtärkung ſandte, als der Krieg im Norden eine entſcheidendere Bedeutung bekam. Dann wohnte ich der ganzen Belagerung von Yorktown bei. Aber es iſt nicht meine Abſicht, über meine Kriegsdienſte mich weitläufiger auszuſprechen.
In Saratoga ſielen mir Weſen, Haltung und Benehmen eines Gentleman ſehr auf, welcher die Achtung aller Anführer im ameri⸗ kaniſchen Lager zu genießen und bei Allen bereitwilliges Gehör zu finden ſchien, obgleich er, wie es ſchien, keine amtliche Stellung einnahm. Er trug keine Uniform, obgleich er mit dem Titel Ge⸗ neral angeredet wurde, und hatte weit mehr das Weſen eines wirk⸗ lichen Soldaten an ſich, als Gates, welcher kommandirte. Er mußte
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