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Wyandotté, oder das Blockhaus
Entstehung
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Lächeln miſchen, womit die Braut, nachdem der Segen geſprochen war, die herzliche Umarmung ihres Gatten empfing. Alle fühlten aber, daß unter den jetzigen Umſtänden jeder Aufſchub unweiſe

geweſen wäre. Maud erblickte eine Art heiliger Weihe in einer Feierlichkeit, welche mit den vorangegangenen trüben Scenen in

ſo nahem Zuſammenhange ſtand. 3

Ein paar Tage nach der Vermählung ſah man Alle, welche von den früheren Bewohnern des Blockhauſes noch übrig waren, insgeſammt das Thal verlaſſen. Was irgend Werth hatte, ward eingepackt und in die Boote transportirt, welche unterhalb der Mühle im Fluſſe lagen. Vieh, Schweine ꝛc. wurden geſammelt und nach den Niederlaſſungen getrieben; die Pferde dagegen für Maud und die übrigen Frauen bereit gehalten, welche den Weg nach dem Fort Stanwir einſchlagen ſollten.

Mit einem Wort das ZBlockhaus ſollte verlaſſen werden, da es während des Kriegs nicht wohl zur Wohnung taugte. Nur Taglöhner konnten oder mochten zurückbleiben, und Beekman hielt es für's Beſte, die Gegend für die nächſten paar Jahre rein der Natur zu überlaſſen.

Es waren einige Gerüchte von Konfiskationen von Seiten des neuen Staates umgelaufen, und Willvughby hatte deßhalb beſchloſſen, ſein Eigenthum Sicherheits halber lieber einem Manne zu über⸗ tragen, der einem ſolchen Schickſale mit Gewißheit entgehen würde, als es ſelbſt in Händen zu behalten. Teſtament hatte man keines gefunden, und es folgte alſo der Sohn dem Vater als rechtmäßiger Erbe: nur der kleine Evert war wenn auch nicht dem Geſetze, doch der Billigkeit gemäß zu einem Theile der Erbſchaft mitbe⸗ rechtigt. Mr. Woods, der ſich auf ſolche Sachen verſtand, mußte deßhalb eine Urkunde ausfertigen, nach welcher das Landgut beim Biberdamm dem Kinde als Lehen übertragen wurde.

Die dreißigtauſend Pfund des Majors, das mütterliche Ver⸗ mögen, das er erbte, ſicherten, mit Mauds Kapitalien und den

Wyandotts. 36