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Der rothe Freibeuter / J. F. Cooper
Entstehung
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576 zerner Fuß, der ſeinen noch immer vierſchrötigen, athletiſchen Kör⸗ per ſtützen half, bewieſen hinlänglich, daß die Erfahrungen, die er in ſeinem verwegenen Berufe gemacht haben mochte, nicht ohne einige perſönliche Gefahr erkauft waren. Seine Züge, beſchienen von dem Lichte, das er hoch über dem Kopf weghielt, um die ver⸗ ſchiedenen Perſonen, welche die Gruppe vor der Thür bildeten, genauer zu unterſuchen, hatten etwas Abſprechendes, Düſteres, ja Wildes. Doch unterſchied er gar bald den Krüppel, den er ziem⸗ lich barſch fragte, waseine ſolche zur Nacht bedeuten ſolle.

Hier iſt ein verwundeter Seemann, erwiederte das Frauen⸗ zimmer, mit ſo bebendem Ton, daß das Herz des nautiſchen Cer⸗ berus auf der Stelle dadurch erweicht wurde;er kommt, um das Recht der Gaſtfreundſchaft von einem Kriegsgenoſſen anzuſprechen, und um eine Herberge für die Nacht zu bitten. Wir wünſchten, den Kapitän Heinrich de Lacey zu ſprechen.

Dann haben Sie an der rechten Küſte Anker geworfen, Ma⸗ dame, erwiederte der Theer,wie der junge Herr, der Paul hier, in ſeines Vaters Namen, nicht minder als in dem dey gnädigen Frau, ſeiner Mutter, Ihnen verſichern wird; und auch, nicht zu vergeſſen, im Namen der alten gnädigen Frau, ſeiner Großmama, die, was das anbelangen thut, ſelber kein Neuling, oder Süß⸗ waſſer⸗Fiſch iſt; ja, das wird Maſter Paul da Ihnen verſichern.

Herzlich gern, ſagte ein männlich ſchöner Jüngling von un⸗ gefähr ſiebzehn Jahren, der die Uniform eines Seekadets trug, und von hinten dem alten Seemann neugierig über die Schultern geſehen hatte.Ich will meinem Vater den Beſuch melden, und du Richard, du ſuchſt ohne Verzug einen ſchicklichen Raum für unſere Gäſte.

Die Weiſe, wie dieſer Befehl gegeben wurde, verrieth, daß Selbſthandeln und Gebieten dem Jüngling ſchon nichts Ungewohn⸗ tes waren. Richard gehorchte auf der Stelle. Das Gemach, das er