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Satanstoe, oder die Familie Littlepage ; eine Erzählung aus der Colonie / von James Fenimore Cooper
Entstehung
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immer offen ſtand, habe doch auch einmal in ihrem Leben eine Nachbarſchafts⸗Wahrheit gehört.

Ich bin auf keiner derartigen Reiſe begriffen, Mrs. Light, hoffe aber über kurz oder lang mich zu verheirathen mit dieſer oder jener Perſon.

Ich dachte nicht an Euere Verheirathung, Sir, ſondern an die der Miß Anneke drüben im Buſh, mit dem Lord Bulſtrom. Es iſt eigentlich doch eine recht vornehme Verbindung für die Mor⸗ daunt's, obwohl Herman Mordaunt ſelbſt aus gutem Blut iſt, wie man mir ſagt Des Ritters Diener kommt oft hieher, um neuen Cider zu verſuchen, der, wie er zugibt ſo gut iſt als eng⸗ liſcher Cider, und ich glaube, ſonſt hat er in den Colonien Nichts gefunden, was er nur für halb ſo gut hielte; nun, Thomas ſagt mir, Alles ſey abgemacht und die Hochzeit müſſe recht bald ſtatt⸗ finden. Sie iſt nur aufgeſchoben worden wegen der Miß Wallace, welche in tiefer Trauer iſt um ihren Gatten, den ſie in den Honigwochen verloren hat, was der Grund iſt, warum ſie noch ihren eigenen Namen trägt. Man ſagt mir, eine Wittwe, die ihren Gatten im Honigmonat verliere, müſſe ihren Familiennamen behalten; ſonſt würde Miß Mary Mrs. Van Goort oder ſo unge⸗ fahr heißen. 8

Da hieraus klar erhellte, daß die Nachbarſchaft Wenig von dem wahren Stand der Dinge in Herman Mordaunt's Familie wußte, nahm ich meinen Hut, und machte mich ſofort an die Ausführung des Vorhabens, womit ich von Haus weggeritten war. Es war mir unlieb zu hören, daß Bulſtrode in Lilaksbuſh ſey, ich fürchtete aber nicht, er werde je Anneke'n heirathen. Ich ſchlug den Weg nach den Anhöhen ein und erreichte bald das Feld, wo ich früher einmal den Ladies begegnet war. Hier ſah ich Bulſtrode, allein unter einem Baume ſitzend, wie es ſchien in tiefe Gedanken ver⸗ ſunken. Es gehörte nicht zu meinem Plane geſehen oder meine Anweſenheit bekannt werden zu laſſen, und ich wollte mich eben