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„Es ſind nur zwei, welche für uns zweckdienlich ſeyn können, denn Cambridge iſt viel zu weit entfernt, als daß man daran den⸗ ken könnte, den Knaben dahin zu ſchicken. Wir hatten einmal Cambridge im Sinne, aber der Gedanke iſt aufgegeben.“
Wo iſt denn Cambridge?“ fragte der Holländer, die Pfeife aus dem Munde nehmend, um eine ſo wichtige Frage zu thun,— eine Ceremonie die er für gewöhnlich nicht nöthig fand.
„Es iſt ein Collegium in Neu⸗England, in der Nähe von Boſton, keine halbe Tagereiſe davon entfernt, glaube ich.“
„Schickt den Cornelius nicht dahin!“ ſprudelte der Oberſt heraus, indem er dieſe Worte neben der Mundſpitze der Pfeife her⸗ aus zu bringen wußte.
„Ihr meint nicht, Oberſt Follock?“ miſchte ſich die ängſtlich beſorgte Mutter ein;„darf ich Euch nach dem Grund dieſer Eurer Meinung fragen?“
„Zu viel Sonntag, Matam Littlepage— der Knabe wird verderbt werden durch die Pfaffen. Er wird hingehen als ein ehr⸗ licher Junge, und zurückkommen als ein Schelm. Er wird beten und betrügen lernen.“—
„Ei pfui! mein edler Oberſt!“ rief der hochwürdige Mr. Wor⸗ den, größere Entrüſtung heuchelnd, als er in Wahrheit empfand. „Alſo bildet Ihr Euch ein, die Geiſtlichkeit und zu viel Sonntag ſeyen im Stande einen ehrlichen Jungen in einen Schurken zu verwandeln!“
Der Oberſt gab keine Antwort und rauchte nur philoſophiſch fort, obgleich er die Gelegenheit ergriff, während er die Pfeife in einer der periodiſch wiederkehrenden Friſten aus dem Munde nahm, eine bedeutungsvolle Geberde damit gegen Sonnenaufgang zu ma⸗ chen, deren Sinn von allen Anweſenden verſtanden wurde, und ſo viel hieß als: nach Oſten zu, wie man ſagt, um die Colonien von Neu⸗England zu bezeichnen. Daß er von dem hochwürdigen Mr. Worden verſtanden wurde, iſt höchſt wahrſcheinlich, denn dieſer


