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Zweites Kapitel.
Ich wollte es gäbe kein Alter zwiſchen zehn und dreiundzwanzig Jahren; ober die Jugend könnte das Uebrige verſchlafen. Wintermährchen.
Es iſt nicht näöthig, daß ich von den vierzehn erſten Jahren meines Lebens Viel ſage. Sie verfloſſen, wie die Kindheit und Ju⸗ gend der Söhne der meiſten Gentlemen in unſerer Colonie zu da⸗ maliger Zeit verfloß, nur mit Einem Unterſchiede. Es gab eine Claſſe unter uns, welche ihre Knaben in der Heimath erziehen ließ. Dieſe Claſſe war allerdings nicht ſehr zahlreich, auch war es nicht immer die hinſichtlich des Vermögens und Ranges am höchſten ſtehende. Viele von den großen Grundeigenthümern waren natür⸗
lich von holländiſcher Abkunft; und dieſe ſandten zur Zeit meiner
Kindheit ſelten oder nie ihre Kinder nach England um dort Etwas zu lernen. Ich höre, daß jetzt einige Wenige ihre alten Vorur⸗ theile in dieſem Punkte überwinden, und ſich allgemach überzeugen, daß Cambridge oder Orford ganz eben ſo gelehrte Schulen ſeyn mögen, wie die zu Leyden; aber während meiner Knabenjahre hätte man keinem Van dieſen Glauben beibringen können. Manche von den holländiſchen Grundbeſitzern geben ihren Kindern überhaupt nur ſehr wenig Bildung und Erziehung irgend welcher Art, obwohl die Meiſten ihnen Lehren der Rechtſchaffenheit einprägten, welche eben ſo nützlich waren als das Wiſſen, wenn Beides wirklich un⸗ zertrennlich geweſen wäre. Ich für meinen Theil, während ich gerne zugebe, daß im Lande viel Kenntniß und Wiſſen im Umlauf i*ſt, das gerade hinreicht um Einen in Stand zu ſetzen, ein Mit⸗ geſchöpf um ſeine Rechte zu bringen und zu überliſten, werde doch nie der Meinung beitreten, welche unter dem holländiſchen Theil unſrer Bevölkerung ſo vorherrſchend iſt und die Behauptung auf⸗ ſtellt: daß die Schulen der Provinzen von Neu⸗England der Grund


