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Satanstoe, oder die Familie Littlepage ; eine Erzählung aus der Colonie / von James Fenimore Cooper
Entstehung
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N. 8*½——111

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Mein Großvater jedoch war ein Eingeborner des Mutter⸗Landes und ging nur wenig auf die Eiferſüchteleien der Colonien ein. Er hatte von ſeinen Knabenjahren an in New⸗York gewohnt und da⸗ ſelbſt geheirathet, und war nicht der Mann irgend jene übertriebe⸗ nen Begriffe von Ueberlegenheit an den Tag zu legen, die uns manchmal bei eingebornen Engländern vorkommen; obwohl ich mich erinnere, daß er einige Male auf Mängel und Gebrechen in unſrer Civiliſation hinwies, ſo wie auch, daß er gelegentlich mit Wohlge⸗ fallen bei der Größe und Macht ſeiner Heimathinſel verweilte. Ich glaube auch, hierin hatte er ganz Recht, denn Wenige unter uns haben je Luſt gehabt, die Ueberlegenheit und den gerechten Vorzug Englands zu beſtreiten in allen Dingen die nur wünſchenswerth ſind und die Grundlage menſchlicher Trefflichkeit bilden.

Ich erinnere mich noch wohl einer Reiſe, welche Capitän Hugh Littlepage im Jahr 1745 nach Boſton machte, um ſich die Vorkeh⸗ rungen zu beſehen, welche man zu der großen Erpedition traf. Ob⸗ gleich ſeine eigene Colonie bei dieſem Kriegszuge in militäriſcher Hinſicht nicht betheiligt war, machten ihn doch ſeine frühern Kriegs⸗ dienſte für die damals an der Küſte von Neu⸗England verſammel⸗ ten Männer zu einem Gegenſtand des Intereſſes. Man hat ge⸗ ſagt, die Expedition gegen Louisbourg, damals der ſtärkſte Platz in Amerika, ſei von einem Rechtsgelehrten entworfen, von einem Kauf⸗ mann geführt und geleitet, und von Bauern und Handwerkeru aus⸗ geführt worden; aber wenn dieß auch im Ganzen ſeine Richtigkeit hatte, ſo erlitt doch die Regel manche Ausnahmen. Es waren viele alte Soldaten, welche bei frühern Kriegen auf dieſem Continent ge⸗ dient hatten, und unter ihnen befanden ſich einige alte Bekannte meines Großvaters. Mit dieſen verbrachte er manche fröhliche Stunde vor dem Tage der Abfahrt, und ich habe ſeither oft ge⸗ dacht: nur meine Anweſenheit habe ihn abgehalten, ſich auch auf der Flotte einzuſchiffen. Der Leſer wird vielleicht denken, ich ſei gar jung geweſen, um bei einer ſolchen Gelegenheit auf eine ſo weite