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auswirken, wenn ſie unrechtmäßiger Weiſe verhaftet wurde. Ich möchte doch wahrhaftig ſehen, welcher Ausländer ſich unterſtehen will, in Altengland den engliſchen Geſetzen Trotz zu bieten.“
Wahrſcheinlich würde Paul Blunt ſeine Einmengung aufgegeben haben, um nicht unwiſſend einem Uebelthaͤter Vorſchub zu leiſten, wenn nicht eine derartige Herausforderung an ihn ergangen wäre; und auch dieſe würde vielleicht nicht einmal ſeine Klugheit über⸗ wunden haben, hätte ihn nicht eben jetzt ein flehender Blick aus Eva's ſchönen blauen Augen getroffen. 1
„Nicht Alle, die ſich in einem engliſchen Hafen an Bord eines amerikaniſchen Fahrzeugs einſchiffen,“ entgegnete er mit Feſtigkeit, „find nothwendigerweiſe Fremde, und auch dieſen wird die Gerech⸗ tigkeit nicht verweigert. Man verſteht ſich in anderen Ländern eben ſo gut auf das Habeas Corpus, wie in dieſem, denn glücklicherwlſe leben wir nicht in einem Zeitalter, in welchem Freiheit oder Wiſſen nur das Eigenthum einzelner Ausſchließlichen ſind. Verſteht Ihr überhaupt etwas von dem Rechte, ſo muß Euch bekannt ſeyn, daß Ihr geſetzlich eine Frau nicht ſtatt ihres Gatten arretiren laſſen könnt, und daß Eure Bemerkungen über das Habeas Corpus keine Berückſichtigung verdienen.“.
„Wir nehmen hier eine Verhaftung vor, und wer einen Be⸗ amten hindert, eine angeklagte Perſon zu arretiren, macht ſich der Bergung ſchuldig. Irrthümlichkeiten müſſen durch die Obrigkeit ausgeglichen werden.“
„Ganz richtig— ſoferne der Beamte für das, was er thut, Vollmacht hat.“
„Writs und Haftbefehle können Irrthümer enthalten, aber die
Verhaftung ſelbſt iſt und bleibt Verhaftung,“ brummte Grab. „Es iſt aber doch ein Unterſchied, ob man ein Weib oder einen
Mann feſtnimmt. In einem ſolchen Falle handelt ſich's um bösliche
Abſicht, nicht um ein Verſehen— und wenn ſich dieſe eingeſchüch⸗


