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Die Heimkehr, oder die Verfolgung : ein See-Roman / von James Fenimore Cooper. Aus dem Engl. von Carl Kolb
Entstehung
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laßt? Manierlichkeits halber könnte man dies eben ſo gut vor einem Türken thun. Nein, nein, es liegt etwas darin, und— hole mich der Henker, nur um mich zu überzeugen, will ich bei erſter Gelegenheit, die ſich bietet— ja, ich will fie Alle ſich gegenſeitig noch einmal vorſtellen!— Die Leute ſollen ihre Handſpacken auf⸗ nehmen, Mr. Leach, und die ſchlaffe Kette aufziehen.— Ja, ja— ich will, wenn alle Matroſen auf dem Deck ſind, die Gelegenheit erſehen und ſie ſchiffsgerecht einen nach dem andern vorſtellen, wie unſere Grünſchnäbel durch ein Tölpelloch ſchlüpfen; denn wahrhaf⸗ tig, ſonſt iſt während der ganzen Fahrt an kein freundſchaftliches Verhaͤltniß zu denken.“

Der Mate nickte beifällig, als habe ſein Oberer das beſte Auskunftsmittel getroffen, und ſchickte ſich ſodann an, die Aufträge zu vollziehen, während der Commandeur durch die Sorge für ſein

Schiff genöthigt wurde, ſich für den Augenblick den Gegenſtand aus dem Sinn zu ſchlagen.

Drittes Kapitel.

Hier muß nach aller Schilderung der Platz ſeyn. Wer da?— Sprich!— keine Antwort?— was iſt dies? 3 Timon von Athen.

Ein Schiff mit loſen Segeln und flatternden Wimpeln iſt ſtets ein ſchöner Anblick, und der Montauk, ein edles, zu New⸗York gebautes Schiff von ſiebenhundert Tonnen Laſt war ein Pröbchen erſter Claſſe aus der„Keſſelbodenſchule“ der Marine⸗Architektur, da es ihm an nichts mangelte, was den Geſchmack und die Er⸗ fahrung des Tages als zweckmäßig erſcheinen ließ. Das Schau⸗ ſpiel, welches jetzt vor unſeren Reiſenden vorging, lenkte daher bald Mademoiſelle Viefvilles und Evas Augen von den Vorſtellungen des Kapitäns ab, denn beide ſchenkten nun den verſchiedenen Be⸗ wegungen der Schiffsmannſchaft und der Paſſagiere, wie fie ſich

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