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rungswürdigen Anſtalten, welche wahre Lichtpunkte in der grauſamen Geſchichte des Eroberers bilden, eine treffliche Erziehung genoſſen, und ſtand jetzt in einem Alter, das ihr möglich gemacht hatte, bereits zwei junge Perſonen, von denen die letztere Eva Effingham war, heranzubilden. Zwölf Jahre innigen Umgangs mit ihrem Zögling hatte ſie denſelben ſo lieb gewinnen laſſen, daß ſie den Bitten des Vaters nachgab, das Maädchen nach Amerika zu begleiten und das erſte Probejahr bei ihr auszuhalten— denn ein ſolches mußte es wohl für eine junge Dame von der Erziehung ſeines Kindes ſeyn, welchem in der neuen Welt ein ganz neuer geſell⸗ ſchaftlicher Zuſtand entgegentrat.
Es iſt ſo viel über franzoͤſiſche Erzieherinnen geſprochen und geſchrieben worden, daß wir dem Gegenſtande nicht vorgreifen, ſondern im Laufe unſerer Erzählung dieſe Dame für ſich ſelbſt reden und handeln laſſen wollen. Ohnehin liegt es nicht in un⸗ ſerer Abſicht, uns in dieſen einleitenden Bemerkungen allzuſehr über unſere Charaktere zu verbreiten, und da wir jetzt die Hauptumriſſe entworfen haben, ſo kehren wir zu dem natürlichen Lauf der Er⸗ eigniſſe zurück, indem wir hoffen, der Leſer werde im Fortgang unſerer Geſchichte ſchon beſſer mit den betreffenden Perſonen be⸗ kannt werden.
Zweites Kapitel.
Graf Freßbauch und Graf Geier, Baron von Eſelsſchreier,
Der Marſchall Kupferfratz,
Die gnädige Frau von Katz.
Bad⸗Wegweiſer.
Das Eintreffen der Paſſagiere auf einem Packetſchiff hat jedesmal für alle Betheiligten großes Intereſſe, namentlich aber, wenn die Fahrt nach dem Weſten geht, die füglicherweiſe nie kürzer, als zu einem Monat angeſchlagen werden kann; denn man hat in


