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bis in die dunkelſten Perioden der Landesgeſchichte hinaufreichte. Und dies Alles wünſchte das liebe Mädchen für ihren Bruder, indem ſte mehr auf ſeine geiſtlichen als auf die zeitlichen Intereſſen bedacht war, wie denn das jährliche Einkommen ſeines Vaters ſich blos auf ärmliche hundert und fünfzig Pfund baaren Geldes belief, wozu noch ein kleines aber behagliches Pfarrhaus und ein fünf und zwanzig Morgen großes Stück Feld zu rechnen war, das der Geiſt⸗ liche damals, ohne daß es für Sünde geachtet worden wäre, mit Hülfe zweier männlicher und ebenſo vieler weiblicher Sklaven, welche er als einen Theil der beweglichen Habe ſeiner Mutter geerbt hatte — bearbeiten laſſen durfte.
Ich ſelbſt beſaß gleichfalls ein Dutzend Sklaven, lauter Neger, welche, ſo lange als Clawbonny ſelbſt, unſerer Familie als Stamm angehört hatten. Ungefähr die Hälfte dieſer Schwarzen, näm⸗ lich vier Männer und drei von den Frauen waren ausnehmend arbeitſam und nützlich; unter den übrigen waren einige Erbſtücke, welche für das Gute und Böſe, das ſie einſt gethan, im Alter ge⸗ nährt, gekleidet und beherbergt wurden und ihr otium, und zwar nicht ganz ohne dignitate— genießen durften. So nährte auch die Küche eine kleine Brut, welche im Sommer auf dem Gras her⸗ umkollerte und ganz ad libitum Früchte naſchte, während ſie ſich bei kalter Witterung ſo dicht in die Kaminecken zu drücken pflegten, daß ich mir oft dachte, ſie müßten, wie dies ein anerkannter Witz⸗ kopf aus New⸗York von einigen öſtlichen Kohlenminen behauptete, zu den„Unverbrennlichen“ zählen.
Dieſe Neger führten alle den Geſchlechtsnamen Clawbonny und ſo hatten wir einen Hektor Clawbonny, eine Venus Clawbonny, einen Cäſar Clawbonny, eine Roſa Clawbonny— Letztere ſo ſchwarz wie eine Krähe— ferner einen Romeo und eine Julietta Clawbonny — letztere gewöhnlich Julchen Clawbonny genannt— bis mit Pharao, Potiphar, Samſon und Nebukadnezar die Familie der Claw⸗ bonny's in beſter Form voll war.


