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Die beiden Admirale : ein See-Roman / von James Fenimore Cooper. Aus dem Engl. von Eduard Mauch
Entstehung
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combe und bot ihm ihre beiden Hände entgegen.Es iſt ja es muß der Herzog von Glamorgan ſeyn, Wycherly!

Es bedurfte keiner ferneren Erklärungen. Alle Anweſenden erkannten ſich im nächſten Augenblick. Sie hatten ſich viele viele Jahre nicht mehr geſehen und von den drei Bekannten hatte bereits Jedes diejenige Lebensperiode überſchritten, wo die größte Veränderung mit unſerer äußeren Erſcheinung vor ſich geht: jetzt aber, da das Eis einmal gebrochen war, ſtrömte auch eine wahre Fluth von Erinnerungen über ſie herein.

Der Herzog oder Geoffrey Cleveland, wie wir ihn lieber nennen wollen, küßte ſeine Couſine und deren Töchter mit freimüthiger Zärtlichkeit, denn kein Wechſel ſeiner äußeren Stellung hatte ſeine einfachen Seemannsgewohnheiten geändert und er ſchüttelte den beiden Herren mit der Herzlichkeit früherer Zeiten die Hand.

Dieß Alles blieb übrigens von Sir Gervaiſe unbemerkt, der in dumpfer Fühlloſigkeit vor dem Grabmale daſaß.

Galleygo, ſprach endlich der Greis aber Galleygo hatte ſich vor Sir Wycherly aufgepflanzt und ihm eine Hand entgegen⸗ geſtreckt, die einem Bündel Knochen ähnlich ſah.

Ich kenne Euch! rief der Hofmeiſter mit einem freudigen Grinſen.Ich kannte Ench ſchon in der See da draußen, nur konnte ich Eure Nummer nicht gleich ausfindig machen. Mein Gott Sir wenn das Sir Jarvy nicht wieder ermuntert und ihm die alten Zeiten ins Gedächtniß zurückruft, ſo müßte ich wohl glauben, unſer Kabeltau ſey nach dem beſſeren Ende ausgelaufen.

Ich will mit ihm ſprechen, Herzog, wenn Ihr es für rathſam haltet, ſprach Sir Wycherly in fragendem Tone.

Galleygo, wiederholte Sir Gervaiſe,welcher Stümper hat dieſes Kabeltau gefertigt? er hat ja die Schlaufe verkehrt hingemacht. 4

Ja ja Sir, s ſind arge Stümper, dieſe Steinhauer, Sir Jarvy, und ſie wiſſen gerade ſoviel von Schiffen, als die Schiffe