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und Flottenadmiral noch obendrein. Ich kenne meinen eigenen Rang recht wohl, Sir.“
„Das weiß ich ſo gut, wie Ihr ſelbſt, Sir Jarvy“ antwortete Galleygo, deſſen Sprache, was Reinheit betraf, ſich mit der Zeit nichts weniger, als gebeſſert hatte—„ſo gut, wie Ihr oder wie der erſte Lord der Admiralität ſelber. Admiral Blue aber war einſt Euer beſter Freund und ich kann es durchaus nicht bewundern, daß Ihr ihn vergeſſen habt— laßt nur mal eine recht lange Nacht herankommen und Ihr werdet am Ende auch mich noch vergeſſen.“
„Ich bitte Dich um Verzeihung, Galleygo— ich glaube es aber doch nicht. Ich kann mich Deiner erinnern, als Du noch ein ganz junger Mann warſt.“
„Nun ſeht— und ebenſo werdet Ihr Euch noch auf Admiral Blue beſinnen können, wenn Ihr's nur einmal verſuchen wolltet. Ich ſelbſt kannte Euch Beide, als Ihr noch ganz junge Laffen waret.“
„Das iſt ein höoͤchſt peinlicher Anblick,“ bemerkte der Fremde mit wehmüthigem Lächeln gegen Sir Wycherly.„Dieſer Herr ſteht vor dem Grabe ſeines theuerſten Freundes und doch ſcheint er, wie Ihr ſehet, auch jede Spur von Erinnerung verloren zu haben, daß jemals eine ſolche Perſon exiſtirte. Wofür leben wir denn, wenn wenige kurze Jahre unſer Gedäͤchtniß zu einem leeren Blatte umwandeln!“
„Iſt er ſchon lange in dieſem Zuſtande?“ fragte Lady Wyche⸗ combe mit Theilnahme.
Der Fremde ſtutzte beim Klange ihrer Stimme. Er blickte aufmerkſam in das noch immer ſchöne Antlitz der Sprecherin und
gab erſt nach läͤngerer Pauſe mit einer Verbeugung zur Antwort:
„Seit den letzten fünf Jahren erſt war es an ihm zu be⸗ merken; übrigens war der letzte Beſuch, den er hier abſtattete, weit weniger peinlich, als dieſer.— Iſt aber unſer eigenes Ge⸗ dächtniß auch wohl treu genug? Ich weiß doch gewiß— dieſes Geſicht habe ich ſchon geſehen! Dieſe jungen Damen, auch——“
„Geoffrey— theurer Coufin Geoffrey!“ rief Lady Wyche⸗


