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Die Schönheit der Witterung hatte ungewöhnlich viele Beſuche herbeigelockt und nicht weniger als ein halbes Dutzend Equipagen warteten in dem Palaſthofe oder in deſſen Nähe. Eine darunter führte eine Herzogskrone im Wappenſchild und ermangelte auch nicht, alsbald jene Aufmerkſamkeit zu erregen, welche in England ſo oft dem Range gezollt wird. Die Wagen waren übrigens ſämmtlich leer und manche Parthie von Fußgängern betrat das ehrwürdige Gebäude in der freudigen Ausſicht, daß ſie unter den übrigen Sehenswürdigkeiten auch noch einen Herzog oder eine Her⸗ zogin, und noch obendrein unentgeldlich, würden anſtaunen dürfen.
Doch waren nicht Alle, welche zu Fuß nahten, von dieſem gemeinen Gefühle beſeelt, denn eine Geſellſchaft ging vorüber, ohne auch nur einen einzigen Blick auf die verſchiedenen Wagen zu werfen; die älteren Perſonen dieſer Gruppe mochten wohl an ſolche Dinge zu ſehr gewöhnt ſeyn, um hierüber nur einen Gedanken zu verlieren, und die jüngeren ſchwelgten ſchon zu ſehr in dem Vor⸗ genuſſe Alles deſſen, was ſie zu ſehen im Begriffe ſtanden, um noch an andere Dinge denken zu können.
Die Geſellſchaft beſtand aus einem hübſchen Manne in den Fünfzigen, einer drei bis vier Jahre jüngeren Dame von ſehr wohl erhaltenem und noch immer höchſt anziehendem Aeußern; fer⸗ ner aus einem jungen Manne von ſechs und zwanzig, und zwei lieblichen Mächen, welche faſt wie Zwillinge ausſahen, obwohl die eine eigentlich ein und zwanzig, die andere aber nur neunzehn Jahre zählte.— Es war Sir Wycherly mit Lady Wychecombe, nebſt ihren Kindern, nämlich ihrem einzigen Sohne Wycherly, der ſo eben von einer fünfjährigen Wanderſchaft auf dem Feſtlande von Europa zurückgekehrt war, und ihren beiden Töchtern Mildred und Agnes. Die Familie war ungefähr vor vierzehn Tagen in Eng⸗ land angekommen, um den Erben bei ſeiner Rückkehr von der großen Tour, wie man es damals nannte, zu begrüßen. Das Wiederſehen war herzlich und voll Zärtlichkeit geweſen; nur hatte
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