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Die beiden Admirale : ein See-Roman / von James Fenimore Cooper. Aus dem Engl. von Eduard Mauch
Entstehung
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ſorgſamen Haushofmeiſters anvertraut blieb. Mit den Vergröße⸗ rungen und Verbeſſerungen, die er nunmehr einzuführen im Stande war, gewährte ihm ſein virginiſches Gut ſogar noch ein größeres Einkommen als das in England, und ſein Intereſſe entſprach voll⸗ kommen der Wahl, die er getroffen hatte.

Doch lagen dieſer ſeiner Wahl keinerlei pekuniäre Ruckſichten zu Grunde. Er gab in Wirklichkeit dem offenen, geſelligen Tone, wie er damals die Sitten am James⸗Fluſſe auszeichnete, entſchieden den Vorzug, da dieſelben in jener Zeit eben ſo weit von der ge⸗ meinen, lärmenden Fröhlichkeit des engliſchen Landadels, als von dem herzloſen Formenweſen der vornehmen Welt entfernt waren.

Dazu kam noch, daß ſein empfindliches Gefühl deutlich genug bemerkt hatte, wie er in dem Mutterlande doch nur als eine Art Eindringling angeſehen wurde. Man ſprach von ihm nur als von dem amerikaniſchen Gutsherrn; ſo nannte man ihn in den Tagsblättern, als ſolchen betrachteten ihn ſogar ſeine Pächter und ſo konnte er ſich in dem Lande, für welches er gefochten und geblutet hatte, doch niemals recht heimiſch fühlen. In England war ſein Baronetsrang nicht hinreichend, um dieſe kleinen Eigenthümlich⸗ keiten zu vergeſſen, wogegen er ihm in Virginia einen gewiſſen Glanz verlieh, wie er einer der Hauptſchwächen unſerer menſch⸗ lichen Natur nichts weniger als unangenehm war. ‚Zu Hauſe, wie man damals das Mutterland mit liebevoller Anhänglichkeit nannte, hatte er nie Hoffnung, geheimer Rath zu werden, während ihn ſein Rang wie ſein Vermögen in ſeinem Geburtslande, in der Ko⸗ lonie, beinahe ganz von ſelbſt in den Rath des Statthalters ver⸗ ſetzten. Mit einem Worte, Wycherly fand, daß von den welt⸗ lichen Rückſichten, welche die Menſchen gewöhnlich zu der Wahl eines Wohnſitzes beſtimmen, die meiſten zu Gunſten desjenigen Landſtriches ſprachen, in welchem er zufällig geboren worden war, und ſo wurde ſeine Entſcheidung mehr von ſeinem Gefühl und Geſchmack als von irgend etwas Anderem geleitet. Sein Geiſt hatte eine