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Die beiden Admirale : ein See-Roman / von James Fenimore Cooper. Aus dem Engl. von Eduard Mauch
Entstehung
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Da er kein Teſtament hinterlaſſen hatte, ſo fiel ſein Ver⸗ mögen dem Fiscus anheim, wurde aber durch die Großmuth des Miniſteriums in Berückſichtigung der langjährigen Dienſte des Barons ſammt und ſonders ſeinen beiden Brüdern mütterlicher Seits über⸗ laſſen, welche, wie man ſich erinnern wird, die einzigen ſeines Ge⸗ ſchlechtes waren, welche von dem Blute der Wychecombe's in ihren Adern trugen. So geſchah es, daß in dieſem Falle über die beider⸗ ſeitige Verlaſſenſchaft des Baronets und des Richters mit geziemender Beachtung der moraliſchen Gerechtigkeit verfügt wurde.

Auch Wycherly erſchien in Geſellſchaft Sir Gervaiſe Oakes, als einer der Hauptleidtragenden bei dem Leichenbegängniſſe des Admirals Bluewater. Daſſelbe wurde als eine öffentliche Feierlich⸗ keit in der Weſtminſter Abtei begangen. Auch die Wagen derjenigen königlichen Perſonen, welche durch die Geſetze der Hofetikette nicht von der Begleitung ausgeſchloſſen waren, erſchienen in dem Trauer⸗ zuge, und von den Mitgliedern ebenderſelben Familie, welche der Verſtorbene nur als Eindringlinge betrachtet hatte, erſchienen mehrere unerkannt bei der letzten Ceremonie, die ihm zu Ehren veranſtaltet wurde. Es war dies übrigens nur eine von den tauſenderlei Täuſchungen, welche die große Maskerade des Lebens den Augen des Publikums fortwährend darbietet.

Die Anerkennung von Mildred's Anſprüchen als Tochter Obriſt Bluewater's und Agnes Hedworth's fand nur ſehr geringe Schwierig⸗ keiten. Lord Bluewater war bald zufrieden geſtellt: der Beſitz von ſeines Vetters Vermögen war ihm von jeher höchſt gleichgültig geweſen, da er ihn niemals weder gewünſcht noch erwartet hatte, und ſo herrſchte bald zwiſchen beiden Parthien das vollkommenſte Einverſtändniß.

Größere Schwierigkeiten ergaben ſich mit der Herzogin von Glamorgan, welche ſich zu ſehr den Anſichten des höchſten Adels hingegeben hatte, um noch mit Wohlgefallen auf eine Nichte herab⸗ ſehen zu können, welche als die Tochter eines Segelmeiſters in der Marine auferzogen worden war. Sie gab zwar zu, daß ſie um