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hatte, ſein Schiff ſey vor zwei Fregatten unter dem Kommando des Chevalier“ davongelaufen.
Die Chloe wurde im nächſten Kriege von einer feindlichen Flotte weggenommen: Kapitän Denham aber brachte es bis zur Peers⸗ würde und hatte die weiße Flagge an ſeinem Hauptmaſte flattern.
Der Druid litt noch im nämlichen Sommer auf einer Jagd gegen die franzöſiſche Küſte in der Nähe von Bordeaux Schiffbruch und Blewet war, wenigſtens vom dienſtlichen Geſichtspunkte aus betrachtet, nie mehr im Stande, den Grund, den er bei dieſer Gelegenheit verloren, ſpäter wieder zu gewinnen.
Was endlich die übrigen Schaluppen und Kutter betrifft, ſo gingen ſie den Weg aller kleinen Kreuzer, während ihre namenloſen Komman⸗ danten das gewöhnliche Schickſal der meiſten Seemänner theilten.
Wycherly blieb zu Wychecombe, bis die Beerdigung ſeines Oheims Statt hatte, bei welcher er, von Sir Reginald's Einfluß und Sachkenntniß unterſtützt, trotz Tom's Intriguen, als Haupt⸗ leidtragender erſchien. Auch die Angelegenheit wegen der Nach⸗ folge wurde ſo geleitet, daß ſie ihm nur wenig Unruhe verurſachte. Als Tom endlich entdeckte, daß ſeine eigene unrechtmäßige Abkunft
bekannt war und die Hoffnungsloſigkeit eines Streites einſah, bei welchem er es mit einem Gegner, wie Sir Reginald, zu thun hatte, der mit den Thatſachen eben ſo genau wie mit den darauf bezüg⸗ lichen Geſetzen vertraut war— zog er ſich gutwillig von dem
Kampfplatze zurück. Von dieſem Augenblicke an war von den Le⸗ gaten nicht mehr das Geringſte zu vernehmen. Zuletzt erhielt er noch ſeine zwanzigtauſend Pfund aus den fünfprocentigen Staatsaktien nebſt der geringen beweglichen Habe, welche Sir Wycherly recht⸗ mäßiger Weiſe hatte vergeben können; er konnte die Erbſchaft aber nur kurze Zeit genießen, denn noch im Herbſte des nämlichen Jahres zog er ſich eine heftige Erkältung zu und ſtarb wenige Wochen darauf an einem bösartigen Fieber.
* So wurde der Prätendent gewöhnlich genannt. D. U.


