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mannes zuſammenlas, der im Begriffe ſteht, den bisherigen Ort zu verlaſſen, um ſeine Arbeit an einem andern wieder aufzunehmen; „ich meines Theils bin bereit, ſeiner Bitte nachzukommen.“
Mit dieſen Worten ſchob er Galleygo und Geoffrey vor ſich her zum Zimmer hinaus, verließ es dann ſelbſt und verſchloß die Thüre.
Sobald ſich Sir Gervaiſe mit ſeinem Freunde allein fand, knieete er an deſſen Sterbebette nieder und betete, indem er die Hand des Sterbenden mit ſeinen beiden umklammerte. Mrs. Dut⸗ ton's Beiſpiel und die Erſchütterung ſeines eigenen Herzens ver⸗ langten dieſes Opfer; ſobald daſſelbe gebracht war, fühlte er eine große Erleichterung in ſich, während ſein Schmerz ihn vorher bei⸗ nahe zu erſticken gedroht hatte.
„Willſt Du mir vergeben, Gervaiſe?“ flüſterte Bluewater.
„Nur dieſes Wort nicht— nur dieſes Wort nicht, mein theurer Freund. Wir alle haben unſere Augenblicke der Schwäche und bedürfen insgeſammt der Verzeihung. Möge mir Gott meine Sün⸗ den ſo gewiß vergeben, als ich Deiner Irrthümer von Herzen vergeſſe!“
„Gott ſegne Dich, Oakes, und erhalte Dich als denſelben bie⸗ deren, treuherzigen Mann, der Du immer geweſen!“
Sir Gerrvaiſe begrub ſein Antlitz in die Bettvorhänge und ſtöhnte laut.
„Küſſe mich, Oakes,“ flüſterte der Contreadmiral.
Der Kommandirende erhob ſich von ſeinen Knieen, um dieſen Wunſch zu erfüllen und beugte ſich über den Körper ſeines Freundes. Als er die dargebotene Wange geküßt hatte, glänzte ein wohl⸗ wollendes Lächeln auf dem Angeſichte des Sterbenden und ſein Athem ſtockte. Es dauerte noch etwa eine halbe Minute, bis der letzte, ſo bezeichnende Athemzug, der aus der menſchlichen Bruſt hervor⸗ kommt, ausgehaucht war.
Den Reſt der Nacht brachte Sir Gervaiſe Oakes allein in dem Todtenzimmer zu; ohne zu ermüden, ging er darin auf und nieder und rief ſich die vielen Scenen von Freude, Gefahr, Schmerz


