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Die beiden Admirale : ein See-Roman / von James Fenimore Cooper. Aus dem Engl. von Eduard Mauch
Entstehung
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ten Trennung nur wenig zu ſagen. Er küßte ſie, ſegnete ſie noch⸗ mals, und winkte dann, daß man ſie entfernen möchte.

Auch Mrs. Dutton bekam ihren vollen Antheil an ſeinen letz⸗ ten Liebesbezeugungen; er hatte nämlich gewünſcht, daß ſie noch verweilen möchte, auch nachdem Wycherly und Mildred das Zimmer verlaſſen hatten.

Ihrer zärtlichen Mutterliebe verdanken wir es, vortreffliche Frau, ſprach er, mit einer Stimme, die jetzt beinahe zu einem Flüſtern herabgeſunken wardaß ſich Mildred für ihre jetzige Stellung ſo wohlgeeignet zeigt. Ihr Wiederfinden wäre wohl noch peinlicher als ihr Verluſt geweſen, wenn ſie ihrer Familie als ein Weſen ohne Erziehung, mit gemeinen Sitten und Grundſätzen zurückgegeben worden wäre.

Das hätte bei Mildred unter allen denkbaren Umſtänden wohl niemals der Fall ſeyn können, Sir, gab die weinende Matrone zur Antwort.Die Natur hat für das theure Kind zu viel ge⸗ than, als daß ſie ſelbſt in den drückendſten Verhältniſſen des Lebens anders als zart und lieblich hätte erſcheinen können.

So wie es iſt, iſt's jedenfalls beſſer und Gott ſey dafür ge⸗ prieſen, daß er ihrer Kindheit eine ſolche Beſchützerin zur Seite ſtellte. Sie ſind dem Kinde Alles in allem geweſen, und ſie wird ſich bemühen, Ihnen in Ihren alten Tagen dafür zu lohnen.

Davon war Mrs. Dutton zu feſt überzeugt, als daß es wei⸗ terer Verſicherungen bedurft hätte; ſie knieete an dem Lager des Sterbenden nieder, empfing ſeinen Segen, betete dann einige Mi⸗ nuten mit tiefer Inbrunſt und entfernte ſich gleichfalls.

Von jetzt an bis gegen Mitternacht ereignete ſich nichts Außer⸗ gewöhnliches und Magrath ließ mehr als einmal ſeine frendigen Ahnungen lant werden, daß der Viceadmiral wohl noch bis zum Morgen am Leben bleiben könnte.

Eine Stunde vor Tag lebte jedoch der Verwundete in einer Weiſe wieder auf, welche dem Arzt Beſorgniſſe einflößte. Er wußte,