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Die beiden Admirale : ein See-Roman / von James Fenimore Cooper. Aus dem Engl. von Eduard Mauch
Entstehung
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Die frühere Vorliebe der Amerikaner für das Land ihrer Abſtammung ſchien eher an Stärke zu gewinnen als zu verlieren und wie in der Natur bekannter Maaßen dem Sturme immer die Windſtille folgt, ſo war auch umgekehrt die blinde Anhänglichkeit der Kolonien an ihr Stammland nichts weiter als der Vorläufer jener Entfremdung und gewaltſamen Trennung, welche ſo bald nachher eintreten ſollte. Die zahlloſen Seegefechte, die zwiſchen den Jahren 1740 und 1763 geliefert worden waren, hatten zwar die Ueberlegenheit der engliſchen Marine genügend ans Licht geſtellt; gleichwohl trugen aber die Seekriege jener Zeit noch keineswegs jenen entſchiedenen Cha⸗ rakter an ſich, welcher ein Vierteljahrhundert ſpäter bemerkt werden konnte. In unſern Zeiten ſcheint die brittiſche Seemacht an Treff⸗ lichkeit zugenommen zu haben, während die ihrer Feinde ſichtlich im Rückſchreiten begriffen iſt; im Jahr 1812 aber, als der längſt erwartete Krieg endlich zum Ausbruch kam, durfte man mit Recht behaupten, daß ‚Grieche gegen Grieche: im Kampfe lag. Die große Veränderung, die bei den übrigen Marinen Europa's ſichtbar

wurde, war die ganz einfache Folge der Revolutionen, welche faſt

alle Männer von Erfahrung in die Verbannung getrieben und Seeunternehmungen überhaupt immer mehr in Schatten geſtellt hatten, je wichtiger und unentbehrlicher die Landarmeen für die Exiſtenz der verſchiedenen Staaten wurden, und je mehr ſich dadurch dem Talente und dem Muthe der thatluſtigen Jugend eine andere Sphäre der Wirkſamkeit eröffnete. So lange Frankreich, anfangs für ſeine Unabhängigkeit, und ſpäter um die Oberherrſchaft auf dem Kontinent im Kampfe lag, war eine Seemacht für ſeine Zwecke nur von untergeordneter Bedeutung, da Wien, Berlin und Moskau ebenſo gut mit als ohne eine ſolche erobert werden konnten. Dieſe und andere ähnliche Urſachen mögen wohl die ſcheinbare Unüber⸗ windlichkeit der engliſchen Waffen zur See während der letzten großen europäiſchen Kriege genugſam erklären eine Unüber⸗ windlichkeit, welche übrigens mehr nur dem Scheine als der Wirk⸗